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Über 1000 Helfer leisteten vollen Einsatz

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Autor: Mireille rotzetter

Drei Männer schossen am Feldschiessen in Fendringen bei Bösingen 71 Punkte und konnten sich somit als Schützenkönige feiern lassen. Adrian Jungo, Anton Portmann und Hans Lauper freuten sich über diesen Erfolg. Für alle drei ist es das beste Resultat, das sie je erzielt haben. Hans Lauper, der zum 48. Mal am Feldschiessen teilgenommen hat, wurde zum dritten Mal Schützenkönig. «Das Maximum habe ich noch nie erreicht», sagte er. Gleich geht es den beiden anderen erfolgreichen Schützen. «Ich schiesse aber noch nicht lange Karabiner», erklärte Adrian Jungo. Allen drei macht es nichts aus, sich den Preis zu teilen. «Es geht um die Ehre», sagte Hans Lauper. Bei den Pistolenschützen erreichte Leo Braun mit 179 Punkten das beste Resultat. Insgesamt waren viele Schützen sehr treffsicher (siehe unten und Kasten).

Guter Geist von Bösingen

«Es gibt den Geist von Bösingen», sagte der Präsident des Schiesssportverbandes Sense und selbsternannte «Schützenpäpù» Otto Binz am Sonntag. 1998 habe Bösingen bei der Organisation des Feldschiessens einen neuen Weg eingeschlagen. Es sei der erste Schützenverein gewesen, der den Gewinn mit den helfenden Vereinen geteilt habe. Deshalb seien im Sensebezirk zahlreiche Feldschiessen erfolgreich durchgeführt worden. «Ihr Bösinger habt das Feldschiessen in dieser Form gerettet», so Otto Binz.

Martina Schmid, Jungschützenleiterin im Schützenverein Wünnewil-Flamatt und Chefzeigerin am diesjährigen Feldschiessen in Fendringen, hatte sich für ihre Ansprache etwas Spezielles einfallen lassen. Ganz im Sinne ihrer Funktion als Zeigerin verteilte sie Punkte, ein Zeiger veranschaulichte dies an einer Zielscheibe. «Alle, die nicht anwesend sind, bekommen einen Nuller», sagte sie. Der Schützengesellschaft Bösingen, dem gesamten OK und den Helfern verteilte sie einen Vierer für die optimale Schiessanlage und die gute Organisation. «Sie wissen nicht nur, wie es geht, sondern sie machen es auch».

Der Ammann von Bösingen, Louis Casali, dankte ebenfalls allen Helfern und lobte die Schützen. «Unsere Gesellschaft sollte sich an den Tugenden eines guten Schützen orientieren.» Ein solcher habe stets ein Ziel und zeichne sich durch Ruhe und Besonnenheit sowie Verantwortungsbewusstsein aus. «In unserer Zeit verlieren viele das Ziel aus den Augen, handeln hektisch und verantwortungslos.» In seiner Funktion als Vizepräsident des Gemeindeverbandes Region Sense erklärte er, dass es grossartig sei, eine Tradition wie das Feldschiessen durchzuführen. «Der Sensebezirk steht wie eine grosse Familie zusammen.» In der ganzen Schweiz habe das Feldschiessen einen hohen Stellenwert, und er hoffe, dass der Anlass noch lange durchgeführt werden könne.

1. Reihe (v.l.): Ehrendame, Nicole Stadelmann (300 m Jungschützin), Hans Lauper (300 m Veteranen), Adrian Jungo (300 m Elite), Anton Portmann (300 m Elite), Joël Peter (25/50 m Junioren), Ania Zurkinden (25/50 m Juniorinnen), Andreas von Niederhäusern (25/50 m Elite), Ehrendame. 2. Reihe (v.l.): Leo Braun (25/50 m Elite), Estelle Preti (300 m Damen), Philippe Hegg (300 m Jugendliche), Philippe Pürro (300 m Jungschützen), Pascal Aeby (Kombination 25/50/300 m), Peter Buntschu (25/50 m Veteranen), Tamara Pellet (25/50 m Damen). 3. Reihe (v.l.): Vertreter SG Plasselb (Bezirkswanderfahne), zwei Vertreter SG St. Ursen (Bezirkswanderfahne), Vertreter Sportschützen Giffers-Tentlingen, Urs Grossrieder (25/50 m Elite), drei Vertreter Sportschützen Schmitten-Flamatt.Bild Corinne Aeberhard

Bilanz: Keine Zwischenfälle

Der OK-Präsident des Feldschiessens in Bösingen, Jürg Hodel, konnte am Sonntag auf ein anstrengendes, aber sehr gelungenes Wochenende zurückblicken. «Übers Ganze gesehen ist alles sehr, sehr gut gelaufen», sagte er. Es freue ihn, dass das OK von den Schützinnen und Schützen viele positive Rückmeldungen bezüglich des Schiessstandes erhalten habe. «Es gab sehr viele gute Resultate», sagte Jürg Hodel.

Auch der Festbetrieb lief ganz nach den Vorstellungen des OK. «Der Freitagabend war sehr gut. Am Samstagabend herrschte Ausnahmezustand», sagte der OK-Präsident erfreut. Mehr Leute hätten nicht Platz gehabt. «Wir kamen an die Grenzen.» Gezählt habe man nicht, doch seien sicherlich zwischen 8000 und 9000 Besucherinnen und Besucher anwesend gewesen. Für eine finanzielle Bilanz war es am Sonntag noch zu früh.

Jürg Hodel betonte, dass es zu keinen Zwischenfällen gekommen war. «Es war ein sehr friedliches Fest.» Der Einsatz von Polizei oder Ambulanz sei nicht nötig gewesen. Er betonte auch, dass das gute Gelingen des Festes nur Dank den über 1000 Helfern, den Landeigentümern und allen Gönnern und Sponsoren möglich gewesen sei. Hodel selbst wirkte am Sonntagabend zufrieden, dies obwohl er in der Nacht zuvor nicht zum Schlafen gekommen war.mir

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