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Über Fusionen diskutieren

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Die Sensler Ammänner tagten in Brünisried

Alle dem Unfallversicherungsgesetz (UVG) unterworfenen Betriebe, die mehr als fünf Mitarbeiter beschäftigen oder mehr als 0,5 Prozent der UVG-Versicherungsprämie übernehmen, sind verantwortlich für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz ihrer Mitarbeiter. Dies gilt auch für die Gemeinde als Arbeitgeberin. Die Sensler Ammänner haben sich am Freitag über diesen Sachverhalt von Erwin Buchs vom kantonalen Arbeitsinspektorat informieren lassen. In der Diskussion zeigte sich, dass Gemeinden, die über eigene Forstequipen verfügen (Plasselb, Plaffeien, Oberschrot) mit einer Branchenlösung schon eine Antwort auf dieses Problem gefunden haben. In verschiedenen andern Gemeinderäten (Bösingen, Düdingen, Wünnewil-Flamatt) wurde die Frage diskutiert. Auch sie versuchen, das Problem über eine Branchenlösung, die schweizerisch für öffentliche Institutionen angeboten wird, zu beantworten. Das Sekretariat des Gemeindeverbandes Region Sense hat den Auftrag gefasst, Möglichkeiten für ein gemeinsames Vorgehen abzuklären.

Leistungsauftrag für
Gemeindeverbände

Im letzten Herbst war bei der Erstellung der Budgets vielen Gemeinden erneut bewusst geworden, über wie wenig Steuergelder sie frei verfügen können. Es sind rund 17 Prozent des Gesamtbudgets. In verschiedenen Gemeinden – so auch in Düdingen – tauchte deshalb die Frage auf, wo noch Einsparungen möglich sind. Ammann André Blanchard machte deshalb den Vorschlag, es sei zu überprüfen, ob die Gemeindeverbände in Zukunft nicht mit einem Globalbudget arbeiten sollten. In der Diskussion wies Ammann Daniel Brunner darauf hin, dass das Kostenbewusstsein in den Verbänden tatsächlich weniger gross sei als in den Gemeinderäten. Ammann Rolando Bevilacqua trat dafür ein, dass mit den Verbänden klare Leistungsverträge abgeschlossen und sie entsprechend entschädigt werden sollten.

Niemand ist «scharf»
auf eine Fusion

Die Frage von Gemeindefusionen ist einer der Schwerpunkte im Arbeitsprogramm des Oberamtmanns für das laufende Jahr. Wie Marius Zosso erklärte, ist es nicht das Ziel, die Zahl der Gemeinden unter allen Umständen zu reduzieren.

Die Gemeinden müssten sich aber mit der Frage auseinandersetzen, ob eine Fusion vielleicht sinnvoll sei. Professor Bernard Dafflon hat in seiner kürzlich veröffentlichten Studie (vgl. FN vom 18. Januar 2000) auf drei mögliche – und sinnvolle – Fusionskandidaten im Sensebezirk hingewiesen: Giffers/Tentlingen; Brünisried/Rechthalten, Oberschrot/Plaffeien/Zumholz.
Konkret hat bis jetzt nur Oberschrot von der Gemeindeversammlung den Auftrag erhalten, eine mögliche Fusion mit Plaffeien zu prüfen. Rudolf Vonlanthen, Ammann von Giffers, und Vitus Vonlanthen, Vizeammann von Tentlingen, wiesen darauf hin, dass die beiden Gemeinden ständig im Gespräch seien und eine gute Zusammenarbeit stattfinde, ohne dass eine Fusion notwendig sei. Edgar Bielmann, Ammann der Tagungsgemeinde, wies darauf hin, dass Brünisried mehr Beziehungen Richtung Plaffeien habe als zu Rechthalten wie in der Dafflon-Studie festgehalten werde. Franz Gnos, Ammann von Überstorf, wies auf die gute Zusammenarbeit über die Kantonsgrenze – mit Albligen – hin. So richtig «scharf» auf eine Fusion ist aber niemand im Sensebezirk.

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