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Überstorf dreht Spiel nach der Pause

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Autor: kurt ming

Zur Pause hätten die wenigsten der 420 Zuschauer noch Geld auf Überstorf, den Erstplatzierten der Gruppe 2 der 3. Liga, gesetzt. Die jungen Wilden aus Düdingen hatten die erste Halbzeit klar dominiert und lagen dank zwei herrlich herausgespielten Toren verdient in Führung. «Mein Team war völlig blockiert und hat wohl die schlechteste Halbzeit dieser Saison gespielt», gab der völlig geschaffte Überstorf-Trainer Stefan Brülhart zu Protokoll. Die zweite Hälfte zeigte dann ein völlig anderes Bild: Plötzlich bestimmte der Heimklub das Geschehen auf dem Platz und kehrte mit einer tollen Willensleistung den Match noch. Klar, dass beim Verlierer am Schluss die Moral unten war, denn man hatte einen scheinbar schon gewonnen Match noch aus den Händen gegeben.

Das Heimteam aktiver

Wie konnte es passieren, dass die zweite Garnitur des SCD nach einer sackstarken ersten Hälfte am Schluss ohne Punkte vom Platz musste? «Vielleicht waren meine Spieler nach dem 2:0 zu euphorisch und vergassen etwas die Disziplin. Die beiden ersten Gegentore waren Geschenke und absolut vermeidbar», analysierte Trainer Nejazi Nuhija. Sein Gegenüber Stefan Brülhart sprach davon, dass das frühe Anschlusstor seiner Mannschaft viel Mumm gegeben habe und dass man danach die entscheidenden Tore in wichtigen Momenten habe erzielen können. Fairerweise muss allerdings gesagt werden, dass Überstorf über das ganze Spiel hinweg mehr für den Sieg tat und noch einen Freistoss-Pfostenschuss von Matthias Aebischer (64.) zu beklagen hatte. Die Gäste ihrerseits kamen nach dem Wechsel kaum einmal mehr zu richtigen Torchancen; erst vier Minuten vor Schluss verpasste Verteidiger Daniel Waeber mit einem Kopfball den möglichen Ausgleich.

Zum Teil herrliche Tore

Dieses erste Aufstiegsspiel bot den Fans beste Fussballkost. Auch die Organisation ums Spielfeld war für einen solchen Anlass mustergültig. Die fünf tollen Tore passten bestens zum Match mit ständigen Wechseln und viel Offensivspiel. Beim 0:1 zeigte Gevin Berisha seine Klasse – er war schon beim Probetraining in Rostock –, und das zweite Tor erzielte der vom Düdinger Fanionteam ausgeliehene Yannick Perler mit einem Sonntagsschuss aus gut 30 Metern ins Lattenkreuz. Beide Male hatte Aussenverteidiger Patrick Schmutz die Vorarbeit geleistet. Nicht weniger schön waren in der zweiten Halbzeit dann die Treffer der Überstorfer: Die zwei ersten waren Kopfballtore von Kevin Portmann und Steve Riedo aus kurzer Distanz, ohne das Hüter Christian Piller hätte eingreifen können. Das Sahnehäubchen aufs Ganze setzte dann Jungtalent Philipp Spicher mit einem unhaltbaren Hocheckschuss aus weiter Ferne. So hatte der Gastgeber innert zehn Minuten den Match gekehrt. In der Endphase versuchte Düdingen, mit Wechseln nochmals Schwung ins Angriffsspiel zu bringen; die Abwehr um den verwarnten Captain André Portmann gab sich aber keine Blösse mehr.

So konnte der FC Überstorf doch noch den erhofften Startsieg einfahren und seine Aufstiegschancen vor dem Heimspiel am Mittwoch gegen Matran aufrechterhalten. Beim Verlierer aus Düdingen will man die unglückliche Niederlage möglichst schnell wegstecken. Die Aufgabe in der Heimpartie gegen Aufstiegsfavorit Léchelles wird übermorgen aber sicher nicht leichter sein. Beide Sensler Teams haben jedoch schon im ersten Aufstiegsspiel gezeigt, dass sie für diese Endausmarchung spielerisch und kämpferisch gewappnet sind.

Joel Jungo «fliegt» einem Düdinger Gegenspieler davon.Bild Corinne Aeberhard

Telegramm

Überstorf – Düdingen II 3:2 (0:2)

Sportplatz. 420 Zuschauer. SR: Clément.

Tore:23. Berisha 0:1, 36. Perler 0:2, 53. K. Portmann 1:2, 72. St. Riedo 2:2, 74. Spicher 3:2.

FC Überstorf:G. Aebischer; J. Murri, Zumwald (80. Ch. Riedo), A. Portmann, St. Riedo; Küpfer (70. von Niederhäusern), Spicher, Schmutz, Jungo; Aebischer (72. Bosson), K. Portmann.

SC Düdingen II:Piller; Hagi, K. Da Silva, D. Aebischer, P. Schmutz; Schorro (59. Waeber), Zbinden, Perler, Jeckelmann (66. Grossrieder); Fasel; Berisha (80. Hayoz).

«Mein Team war völlig blockiert und hat wohl die schlechteste Halbzeit der Saison gespielt.»

Autor: Stefan Brülhart

Autor: Trainer FC Überstorf

«Vielleicht waren meine Spieler nach dem 2:0 etwas zu euphorisch.»

Autor: Nejazi Nuhija

Autor: Trainer SC Düdingen II

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