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UBS krempelt Struktur um

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Ersetzt wird Bogni durch den bisherigen Leiter des Geschäftsbereiches Internationale Kunden Europa, Mittlerer Osten und Afrika im Private Banking. Über einen Abgang Bognis war nach den enttäuschenden Resultaten des Private Banking seit längerem spekuliert worden.

Die Umstrukturierung der Geschäftstätigkeit diene in erster Linie der optimalen Ausrichtung auf die Kunden und der Ausschöpfung von Wachstumschanchen, erklärte Ospel. Mit den neuen Informationstechnologien habe sich das Kundenverhalten in den letzten zwei Jahren dramatisch verändert, sagte Ospel.
Heute bestimme immer mehr der Kunde und nicht die Bank, in welches Segment er gehöre. Mit der Neugruppierung des Vermögensverwaltungsgeschäftes werde dem neuen Kundenbedürfnis Rechnung getragen und gleichzeitig die Effizienz verstärkt.

UBS Schweiz
unter Stephan Haeringer

UBS Schweiz unter der Führung von Stephan Haeringer besteht aus dem Private Banking (neu Georges Gagnebin) und dem von Haeringer geleiteten Privat- und Firmenkundengeschäft. UBS Warburg unter der Führung von Markus Granziol behält zwar das Wertschriftengeschäft und Investmentbanking bei. Hinzu kommen das Private Equity, on-shore Private Banking und das E-Service-Geschäft.

Die Unternehmensgruppe UBS Asset Management schliesslich betreut unter Peter Wuffli die Investment-Management-Aktivitäten des Konzerns. Neu hinzu kommt das bisher vom Private Banking geführte Anlagefondsgeschäft, das mit der kürzlich erworbenen «Global Asset Management» zusammengeführt wird.

Fusionsgerüchte bestritten

Die Umstrukturierung sei zwar wesentlich für die weitere Geschäftspolitik der UBS, habe aber keinen Auswirkungen auf den Abschluss 1999, dem man nach wie vor «sehr zuversichtlich» entgegenblicke. Zu einem Personalabbau werde die Umstrukturierung nicht führen. Fusionsgerüchte rund um die UBS wurden von Ospel deutlich bestritten.

Die UBS-Neuorganisation wird von Analysten grundsätzlich positiv beurteilt. Die Branche goutierte, dass die bestehenden Probleme, insbesondere im Bereich Private Banking, angepackt werden.
Der Druck auf die UBS-Führung werde nun wohl etwas nachlassen. Allerdings müsse sich erst zeigen, ob es sich nur um oberflächliche Massnahmen oder um eine grundlegende Neuausrichtung handle, sagte ein Analyst einer Grossbank.

«Mehr als ein kosmetischer Eingriff»

Es sei deutlich mehr als ein kosmetischer Eingriff und das werde sich mittelfristig auch in einem steigenden Aktienkurs spiegeln, zeigte sich hingegen Christoph Ritschard, Analyst bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB), überzeugt.

Von der positiven Analystenstimmung liess sich der Markt nur teilweise anstecken. Bei Börsenschluss notierte UBS Namen ein Prozent höher bei 417 (Vortag 413) Franken. Nach der Bekanntgabe eröffnete die Aktie am Morgen mit 423.50 Franken, fiel aber zeitweise bis 410.50 Franken zurück. Die CS-Aktie verlor 1,6 Prozent auf 286 Franken.

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