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Unbegreifliches Vorhaben

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Landauf, landab berichteten die Schweizer Medien in den letzten Tagen über das Ansinnen von Alt-Bundesrat Christoph Blocher, sein Ruhegehalt rückwirkend nun doch einzufordern. Jahrelang habe sich der ehemalige SVP-Bundesrat damit gebrüstet, keine Bundesratsrente zu beziehen, war zu lesen. Blochers plötzliche Kehrtwende war für die Medien eine einmalige Gelegenheit für kritische Berichte. Denn immer wieder kritisierte Blocher in der Vergangenheit die sogenannte «Classe politique», weil sie angeblich nur der Karriere und des Geldes wegen politisiere. Der bekannte Politikwissenschaftler Michael Hermann nannte Blocher in einem Interview denn auch einen «Rappenspalter», der nicht mehr politisch denkt, sondern nur noch sein Geld sichern will. Widerspricht dieser Anspruch auf die rückwirkende Auszahlung von 2,7  Millionen Franken nicht den Werten von Eigenverantwortung, die der Alt-Bundesrat immer vertreten hat? Selbst für parteilose Bürgerinnen und Bürger ist dieses Vorhaben unbegreiflich.

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