Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Uni-Institut holt die Post ins Boot

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Das Human-IST-Institut (Human Centered Interaction Science & Technology) der Universität Freiburg gibt es erst seit 2015. Es konzentriert sich auf die Entwicklung von Spitzentechnologien im Bereich der Interaktion zwischen Mensch und Maschinen und ist unter anderem auch am Smart Living Lab der Blue Factory beteiligt. Derzeit arbeiten zehn Personen am Institut, darunter als einziger Professor der Institutsleiter Denis Lalanne.

Nun erhält das Uni-Institut einen mächtigen Entwicklungsschub. Wie die Universität Freiburg mitteilt, hat das Forschungsinstitut eine Partnerschaft mit der Schweizerischen Post unterzeichnet.

Ein Professor, ein Doktorand

Diese Partnerschaft ist vorerst auf vier Jahre beschränkt und beinhaltet die Anstellung eines zweiten Professors sowie eines Doktoranden. «Wenn die Zusammenarbeit gut funktioniert, ist eine Verlängerung um weitere vier Jahre möglich», sagte Denis Lalanne auf Anfrage der FN. Laut Lalanne sollen diese Posten später von der Uni übernommen werden, auch im Sinne der akademischen Unabhängigkeit.

Diverse Anwendungsgebiete

Dank der neuen Partnerschaft werden die Forschenden am Institut ihre Aktivitäten auf die Fachgebiete «Soft and cognitive computing», «Smart living» und «Smart cities» ausweiten können, heisst es in der Mitteilung. Ziel sei es, neue interaktive Technologien zu entwickeln, die dem Menschen den Alltag erleichtern, sei dies in der Stadt, im Wohnumfeld oder auch bei der urbanen Mobilität. Der neue Professor Edi Portmann sei ein Spezialist in «Cognitive computing», verrät Lalanne. Er betont, dass die neue Professur trotz Finanzierung durch die Post «totale Freiheit» geniesst. Gemäss Lalanne seien aber Synergien zwischen der Forschung und dem Betrieb der Post durchaus erwünscht.

Die Post betont in der Mitteilung, dass sie sich seit über 20 Jahren für verschiedene Institute von Schweizer Hochschulen einsetze. Dabei handle es sich oft um Institutionen, deren Forschungsbereiche im engeren oder weiteren Sinne auch die Entwicklung der Post betreffen. Die digitalen Trends im Bereich der interaktiven Technologien würden das Kerngeschäft der Post verändern. Von der Zusammenarbeit mit dem Freiburger Institut erhofft sich die Post «neue Perspektiven zur Erweiterung und Entwicklung von aktuellen Dienstleistungen».

Gemäss Denis Lalanne betrifft die Zusammenarbeit nicht nur die Post selber, sondern auch deren Betriebe Postauto und Post Finance. So könne beispielsweise ein Navigationssystem dem Postauto zugutekommen. Ein Faktor könne auch der Einsatz von Drohnen sein, auch wenn Lalanne betont, dass deren zukünftige Rolle nicht klar sei. Sicher aber sei die Postverteilung ein mögliches Anwendungsgebiet.

Mehr zum Thema