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Universität als Modellagentur?

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Interview mit Prof. Bosshart, FN vom 16. September

Der Aufschrei von Prof. Bosshart im Anschluss an die Medienberichterstattung über die Miss Schweiz lässt tief blicken: Auf welch fachlichem Niveau muss das Departement dieser Universität denn angelangt sein, wenn es Chef Bosshart für dermassen nötig findet, «Miss und Mister Schweiz» für die Imagepflege einzusetzen? Solches Gejammer könnte man einem Inhaber einer Modellagentur noch verzeihen, für eine Universität ist dies schlicht peinlich.«Medien picken raus und verkaufen das, was sich besser in Szene setzen lässt», beklagt sich der Professor weiter und merkt dabei nicht, dass er exakt demselben Prinzip verfallen ist, wenn er die Schönheit einer seiner Studentinnen an Stelle des offensichtlich weniger attraktiven Studieninhalts an die grosse Glocke zu hängen versucht.Wenn Prof. Bosshart jene Kapazität im Bereich der öffentlichen Kommunikation wäre, wie er dies im Interview vorgibt, hätte er wissen müssen, dass er mit diesem lächerlichen Geheul für sich und die Universität Freiburg ein Eigengoal schiessen wird und damit einen Platzverweis verdient hätte.Der Transparenz halber sei hier angefügt, dass ich ebenfalls bei Prof. Bosshart ein Lizenziat in Medienwissenschaften erworben habe, meinen beruflichen Erfolg jedoch höchstens marginal diesem Studium zu verdanken habe. Christoph Schütz, Freiburg

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