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Unterhaltung und Information in einem

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Unterhaltung und Information in einem

Das Forum der Berufe findet allgemeinen Anklang

Egal ob mit einer Kletterpartie bei der Polizei oder einem Glacé beim Bäckerverband: Den Jugendlichen werden im Forum Freiburg momentan die verschiedenen Berufe schmackhaft gemacht. Bei Schülern und Lehrern kommt das Forum der Berufe gut an.

Autor: Von MATTHIAS FASEL

Wenn wie jetzt im Freiburger Forum eine Berufsaustellung stattfindet, ist das für die verschiedenen Berufsgruppen auch immer eine gute Möglichkeit, die Zukunft ihrer Branche zu sichern, indem sie Werbung für ihren Berufsstand machen. Dazu muss man zunächst einmal die Aufmerksamkeit der Jugendlichen auf sich lenken. Das wissen auch die über 60 Aussteller des momentan stattfindenden «Start! Forum der Berufe».Egal ob ein Glacé oder eine Bretzel beim Bäckerverband, eine Kletterpartie bei der Polizei, eine Gratis-Gesichtspflege beim Verband der Kosmetiker oder ein wackeliges Erlebnis im Erdbebensimulator der kantonalen Gebäudeversicherung: Den OS-Schülern wird einiges an Unterhaltung geboten. Vor dem Stand des Metallbauverbandes führte gestern Donnerstag sogar ein Clown verschiedene Tricks auf und lockte auch Schülerinnen und Schüler an, die so gar nicht den Eindruck machten, als interessierten sie sich für Metallbau.

Entscheidende Phase für die Jugendlichen

Diese Attraktionen werden zwar von den Schülern geschätzt, doch im Zentrum steht die Information. Das hat auch der Grossteil der Schüler begriffen. Gestern waren an der Ausstellung die achten Klassen der verschiedenen OS-Zentren Deutschfreiburgs für je zwei Stunden zu Gast. «Die Jugendlichen wissen schon, dass sie sich in einer entscheidenden Phase für ihre berufliche Zukunft befinden. Sie wollen sich deshalb hier nicht nur amüsieren, sondern sich über die verschiedenen Berufe erkundigen», sagt Chantal Blanchard Gugler, Lehrerin an der OS Plaffeien. Dass in Freiburg erstmals ein eigenständiges Forum für die Berufswahl durchgeführt wird, findet sie deshalb sehr gut. Auch die Umsetzung ist in ihren Augen gelungen. Das Forum sei deutlich besser als die kleine Ausstellung, die früher ein Teil des Comptoirs war. «Vorhin hat mir ein Schüler gesagt, er habe soeben einen neuen Favoriten für seine Berufswünsche gefunden. Das spricht für das Projekt», ergänzt ihr Kollege Daniel Mornod.

«Interessante Tipps gegeben»

Den Vergleich mit der Ausstellung beim Comptoir kennen die Schüler zwar nicht, aber auch sie finden gefallen an «Start!». «Es ist sehr interessant. Das Forum hat mich zwar nicht auf neue Ideen gebracht, aber ich habe Informationen über den Beruf der Bäckerin erfahren, der mein Wunschberuf ist», erklärt Karin Kaeser, die in Tafers zur Schule geht. Auch Thomas Renggli, ebenfalls aus Tafers, hat der Besuch nicht nur Spass gemacht, sondern auch informiert. «Die Leute an den Ständen haben mir einige Sachen erklärt und interessante Tipps gegeben.» Schade findet er nur, dass sein Berufswunsch, Bankangestellter, nicht unter den 150 vorgestellten Berufsgruppen zu finden war.

Leute aus der Praxis anwesend

Dass einige Schüler ihren Wunschberuf vergeblich gesucht haben, bestätigt auch Emanuel Baeriswyl, Lehrer an der OS Tafers. Zusammen mit der Tatsache, dass auch am Deutschfreiburger Tag nicht an jedem Stand Leute anwesend waren, die Deutsch konnten, ist das für ihn aber der einzige Nachteil. «Gut ist vor allem, dass auch viele Personen aus der Praxis anwesend sind», erklärt er. Tatsächlich geben den Jugendlichen an fast allen Ständen Leute, die selbst den jeweiligen Beruf ausüben, wichtige Tipps. Oft sind es selbst noch junge Leute.Sie beurteilen die Schüler als interessiert. «Natürlich haben viele bei uns bloss den Wettbewerb ausgefüllt und ein Sorbet oder eine Bretzel geholt. Einige haben aber auch den Prospekt mitgenommen. Ungefähr jeder Zehnte hat uns auch noch Fragen gestellt», sagt stellvertretend dafür Bäcker Frédéric Widmer. Was sind denn die häufigsten Fragen? «Die meisten fragen, was genau gemacht wird, wie lange die Ausbildung dauert und wie viel man verdient.»Mit diesen Informationen werden sich die Schüler nun in den nächsten Monaten entscheiden müssen, welchen Weg sie einschlagen wollen. Denn die definitive Entscheidung, wie die berufliche Zukunft aussehen soll, entscheidet der Grossteil der Jugendlichen erst im neunten Schuljahr.

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