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«Unternehmen wir nichts, gibt es Probleme»

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Anfang August war die St.-Johann-Brücke in der Freiburger Unterstadt für zwei Tage gesperrt. Wie die Ergebnisse der damals durchgeführten Untersuchung nun zeigen, könnten daraus im kommenden Jahr mehrere Wochen werden, denn: Die Brücke hat Risse.

Ein Ingenieur und ein Steinmetz hätten die Brücke untersucht, sagt Stadtingenieur Fabien Noël den FN. «Die Resultate sind nicht alarmierend. Aber wenn wir jetzt nichts unternehmen, verschlechtert sich ihr Zustand, und dann gibt es Probleme.» So haben die Experten sowohl in der Brüstung als auch in den Steinen, welche die Brücke bil- den, kleinere und auch ei- nige grössere Risse entdeckt. «Höchstwahrscheinlich sind diese Probleme durch das Wasser bedingt.» Unter den Pflastersteinen liegt eine Betonschicht. Regnet es, sickert das Wasser zwischen den Pflastersteinen hindurch auf den Beton und dann an die Ränder der Brücke. Fliesst es von dort nicht genügend schnell ab, kommt es zu Infiltrationen. «Geht das Wasser in die Steine, greift es diese an; es können Risse entstehen.»

Kosten noch unbekannt

Im Jahr 1988 wurde die knapp 270-jährige Brücke zum letzten Mal von Grund auf saniert. Solch tief greifende Arbeiten seien diesmal sicher nicht nötig, sagt Noël. Handlungsbedarf sieht er jedoch an verschiedenen Stellen. So muss die Wasserabführung verbessert werden, zudem sind einige Steine in der Brüstung und auch der Brücke selbst zu ersetzen. «Lassen wir diese stehen, werden sich die Risse ausweiten.»

Wie viel die Arbeiten kosten werden, kann Noël noch nicht sagen. Eine ergänzende Studie soll sowohl Dauer als auch Kosten der Arbeiten genauer definieren. «Im Budget haben wir eine provisorische Summe von 200 000 Franken festgelegt. Es wird wohl eher etwas mehr sein», sagt Noël. Er rechnet mit einer Bauzeit von sechs bis acht Wochen. «Ich hoffe aber, dass wir zumindest für die Fussgänger eine Seite immer offen lassen können.»

Ob die nötigen Arbeiten auch durchgeführt werden, liege aber nicht in seiner Hand, so Noël. «Sobald wir eine genauere Schätzung der Kosten haben, muss der Gemeinderat eine Botschaft ausarbeiten und dem Generalrat zu Genehmigung vorlegen.» 

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