Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Untersuchung wegen Pädophilie

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Lehrer der OS Jolimont in U-Haft wegen sexueller Handlungen mit Minderjährigen

Der Lehrer ist seit letztem Herbst an der OSJolimont angestellt und unterrichtete Religionskunde, Geographie, Naturlehre und Musik. Nun hat ein Schüler anfangs Woche eine Strafanzeige wegen sexueller Handlungen gegen ihn eingereicht, worauf er am Dienstag verhaftet wurde.

Untersuchungsrichter Carlo Bulletti hat sich des Falles angenommen. Das Verfahren wegen sexuellen Handlungen mit Minderjährigen läuft noch, so dass bisher keine genaueren Angaben zu den Vergehen gemacht werden können. In den letzten beiden Tagen wurden die Schülerinnen und Schüler über den Hergang informiert sowie befragt und schliesslich die Eltern über die Ereignisse informiert. Trotz der laufenden Untersuchung erklärt Matthias Wattendorf, der Direktor der Orientierungsschule:«Es gibt konkrete Hinweise von Betroffenen. Der Lehrer wurde daher mit sofortiger Wirkung vom Schuldienst befreit. Es ist klar, dass er auch in Zukunft nicht mehr an unserer Schule beschäftigt sein wird.»

Stark betroffene Schule und Schüler

Von den Vorwürfen der Pädophilie sind Schulleitung, Lehrerschaft und die Eltern der Schüler stark ergriffen. Am meisten trifft es aber die Schüler selbst. Die Opfer der sexuellen Übergriffe werden über die Opferberatungsstelle der Polizei professionell psychisch betreut. Für die restlichen Schüler wird der Unterricht umgekrempelt, wird geredet über die Beziehungen von Lehrern zu Schülern, über die Grenzen im gemeinsamen Umgang, über das Rollenverständnis der Lehrer sowie die Definitionen von sexuellen Handlungen und sexueller Belästigung. Direktor Matthias Wattendorf hat den betroffenen Schülern und ihren Eltern mögliche Hilfeleistungen angeboten.

Amt darf nicht missbraucht werden

Dass der verdächtigte Lehrer auch Religionslehrer war, schockiert auch Winfried Bächler, den Präsidenten der katechetischen Kommission Deutschfreiburgs. Er bedauert die Vorkommnisse und hofft, dass damit nicht der ganze Religionsunterricht untergraben wird: «Jede Person, die ein gewisses Amt bekleidet, darf einfach dieses Amt nicht für persönliche Zwecke missbrauchen.» Bis zu den Fasnachtsferien übernehmen die Lehrerkollegen in der OSJolimont die Lektionen des Verhafteten. Somit kann eine möglichst nahtlose Fortsetzung des Unterrichts gewährleistet werden. Danach sucht die Schulleitung eine neue Lösung.

Mehr zum Thema