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Untertitel: Migros-Aare überdenkt Verträge mit See

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Untertitel: Migros-Aare überdenkt Verträge mit Seeländer Produzenten

Autor: Von ELISABETH SCHWAB-SALZMANN

«Heute Nachmittag entscheiden die Verantwortlichen der Migros-Aare (Aargau, Solothurn, Bern), ob die Freiburger Gemüseproduzenten aus dem Seeland ab dem Frühling ihre Produkte noch liefern können», sagte der sichtlich beunruhigte Präsident
Jakob Wettstein am Freitagnachmittag zu seinen Vereinsmitgliedern. Am Montag werde der Migros-Entscheid nach aussen kommuniziert.

Produktionskosten höher als Ertrag

Jakob Wettstein erinnerte die 27 anwesenden Produzenten daran, dass ideales Landwirtschaftswetter noch nie zum Vorteil der Gemüseproduzenten gewesen sei: «Was nützt ein wunderschönes Feld, wenn die Kosten pro Kilo Gemüse höher sind als der Erlös?» Jeder Produzent müsse für jedes einzelne Gemüse die Kosten berechnen, um herauszufinden, ob es noch günstigere Produktionsweisen gebe. Selten sei es der Import, der das Leben schwer mache, sondern der immer härter werdende Kampf im Inland. Zu den aus dem Osten rekrutierten Arbeitskräften sagte er: «Es sind nicht die Schweizer Gemüsebauern, die die Überschüsse produzieren, sondern die importierten Arbeitskräfte.»

Der Vereinspräsident erinnerte die Produzenten daran, pünktlich die Gemüsemengen zu melden, damit in Zukunft keine Katastrophen-Situationen mehr entstünden wie dieses Jahr mit dem Eisbergsalat und dem Chinakohl.
Da die Industrie den Vertragsgemüseanbau der klassischen vier Konservengemüse im Seeland fast ganz gestrichen habe, wird über die Auflösung der entsprechenden Kommission nachgedacht.
Die Gemüseproduzenten-Vereinigung der Kantone Bern und Freiburg zählte Ende 2004 550 Produzenten und 13 Handelsbetriebe. Die Jahresrechnung 2004 schliesst mit einem Defizit von rund 8900 Franken. Mit 15 Ja und 1 Nein wurde der Eintrag ins Handelsregister beschlossen und die Mandatsverlängerung von Rolf Forster als Revisor bestätigt. Die Treuhandstelle Fenaco wurde für eine weiteres Jahr gewählt.

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