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Untertitel: Stimmbürger machen sich Geschenk

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Untertitel: Stimmbürger machen sich Geschenk

Autor: Von ELISABETH SCHWAB-SALZMANN

Hansueli Fürst wollte eigentlich schon von seinem Amt als Syndic zurücktreten. Bis die Fusionsgespräche mit der Nachbargemeinde Ried richtig in Gang gekommen sind, will er aber noch bleiben. An der von 29 Stimmbürgern (bei 130 Einwohnern) besuchten Gemeindeversammlung orientierte Fürst über die ersten Fäden, die zu den Nachbarn gesponnen worden waren. «Ihr wisst, dass ich am Anfang eher zu den Abgru-Befürwortern gehört habe, heute bin ich aber überzeugt davon, dass die Fusion mit Ried für uns das Beste ist», sagte der Syndic zu seinen Mitbürgern. Soweit er wisse, sehen die Rieder dem Zusammenschluss mit grossem Interesse entgegen, eine gemeinsame Sitzung habe aber noch nicht stattgefunden. Eine Kommission ist an beiden Orten gebildet, abwechslungsweise würde in den beiden Gemeinden getagt.

Finanzen im Griff

Peter Indermühle, Finanzchef von Agriswil, beantragte der Versammlung, einer Steuerfuss-Senkung von 98 auf 90 Rappen pro Staatsfranken auf Einkommens- und Vermögenssteuer zuzustimmen. Dies gelte für die natürlichen Personen sowie für die Gewinn-und Kapitalsteuer der juristischen Personen. Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen. Die wichtigsten Gründe für die Steuersenkung: Agriswil hat seit Jahren positive Rechnungsabschlüsse, stetiger Steuereinnahmenanstieg, tätigt keine grossen Investitionen und strebt eine Fusion mit dem einwohnerstarken Ried an.

Das Budget 2004 sieht bei 388145 Franken Aufwand und 393250 Franken Ertrag einen Gewinn von 5105 Franken vor. In der Investitionsrechnung sind 12000 Franken für den Zivilschutzraum vorgesehen. Eine bessere Heizung, Deckenisolation und eventuell ein Kühlschrank werden geplant. Kurt Gutknecht, Präsident der Finanzkommission, empfahl die Annahme des Budgets 2004: «Jetzt können wir massiv runter mit den Steuern, seit Jahren schliessen wir schon positiv ab in Agriswil.» Die Anwesenden folgten seiner Empfehlung einstimmig.
Unter Verschiedenem würdigte Fürst den abtretenden Feuerwehrkommandanten, Walter Kilchhofer, für seine 30 Dienstjahre und begrüsste seinen Nachfolger, Manfred Bolz, der sein Amt am ersten Januar 2004 antreten wird.

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