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Vandalismus im Skulpturenpark

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Filigrane Teile einer Steinskulptur liegen am Boden, Teile einer Vogelfigur sind weggeschlagen, eine Glasvitrine ist eingeschlagen, die Beleuchtung am Platz und beim Kreuzgang rund um den Pausenplatz der OS Düdingen ist beschädigt: In der Nacht von Freitag auf Samstag haben unbekannte Täter beim Skulpturenpark in Düdingen gewütet und viel Schaden angerichtet. Der Skulpturenpark auf dem Gelände der Orientierungsschule gehört der Gemeinde, die ihn Künstlern für eine Freilicht-Ausstellung zur Verfügung stellt. Ammann Kuno Philipona war vor Ort und ist erbost über das Bild, das sich ihm bot. «Es ist eine Schande. Die Skulpturen sind mutwillig zerstört worden, völlig sinnlos», sagt er den FN. «Man ist einfach machtlos vor so einer primitiven Haltung.»

Wie es mit dem Skulpturenpark weitergeht, ist noch offen. Es sei ein wunderschöner Platz, der sich gut für so eine Ausstellung eigne, so der Syndic. «Wir können ihn ja nicht absperren und wollen das auch nicht.» Er könne nur an die Vernunft appellieren, mehr Respekt vor schönen Dingen zu haben.

«Einfach nur traurig»

Die Verantwortung für die Ausstellungen trägt der Düdinger Künstler Manfred Zurkinden. Er fragt jeweils befreundete Künstler, ob sie im Skulpturenpark ausstellen möchten. «Ich sehe schwarz für dieses Projekt», sagt er. «Ich habe den Künstlerinnen und Künstlern gegenüber ein schlechtes Gewissen, wenn ihre Kunstwerke nicht sicher sind.» Zwei Skulpturen sind zerstört. Bei einer dritten grossen Figur haben die Täter versucht, sie von ihrem Betonsockel zu stossen. Das ist nicht gelungen, aber die Skulptur steht nun schräg, wie Emmanuel Hofstetter, Liegenschaftsverwalter der Gemeinde Düdingen, erklärte. Das spricht dafür, dass nicht ein Einzeltäter, sondern mehrere Personen beteiligt waren. In der Nähe des Tatorts habe man Schnapsflaschen im Abfall gefunden.

Der künstlerische Schaden sei gross, sagt Manfred Zurkinden. «Es ist einfach nur traurig.» Dabei habe er aus der Bevölkerung ein gutes Echo zu dem vor einigen Jahren ins Leben gerufenen Skulpturenpark erhalten. Bereits vor drei Wochen sei eine Skulptur von Raphael Page Opfer eines Vandalenakts worden. Auch dieses Mal sind Kunstwerke von ihm betroffen.

Strafanzeige eingereicht

Von den Tätern fehlt jede Spur. Die Gemeinde hat die Polizei eingeschaltet und eine Strafanzeige gegen unbekannt eingereicht. Denn die Täter haben nicht nur Kunstwerke, sondern auch die in der Brüstungsmauer befestigte Beleuchtung beim Park sowie die Lampen beim Kreuzgang um den Pausenplatz beschädigt. Zudem ist das Glas der Vitrine, die über die ausgestellten Kunstwerke informiert, eingeschlagen worden. Am Gänseberg-Schulhaus ist zudem die Fassade versprayt worden. Über die Höhe des Sachschadens konnte Ammann Kuno Philipona nichts sagen.

«Man ist einfach machtlos vor so einer primitiven Haltung.»

Kuno Philipona

Ammann Düdingen

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