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Verkehrskonzept Murten ist angepasst

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Mit Tempo-30-Zonen, schmäleren Strassen und einer neuen Beleuchtung will die Gemeinde Murten die Verkehrssicherheit erhöhen. Betroffen ist ein Areal von der Ryf vorbei am Berntor bis zum Bahnhof. Im November 2017 stellte die Gemeinde Murten das Verkehrs­projekt der Bevölkerung vor. Anhand eines Fragebogens konnten Murtnerinnen und Murtner in der Folge ihre Meinung zu dem Vorhaben einreichen. Im Rahmen dieser Mitwirkung gingen 70 Fragebogen bei der Stadt Murten ein, wie der Bericht des Planungs­büros Basler & Hofmann West AG zeigt. Eine Eingabe, jene der Interessengemeinschaft (IG) Ryf, wurde von 26 Per­sonen unterzeichnet.

In seinem Fazit zur Mitwirkung hält das Planungsbüro nun fest, dass die Massnahmen in der Bevölkerung grundsätzlich auf Zustimmung stossen. Jedoch rufe der hohe Umfang der Massnahmen in einigen Fällen Zweifel hervor. Aufgrund der engen Strassenräume haben die Murtnerinnen und Murtner zudem den Wunsch nach einer Einbahnstrasse in der Ryf und im Meyland geäussert.

Die Auswertung der Fragebogen zum Abschnitt Ryf–Raffor zeigt, dass eine Mehrheit der Befragten mit einer Tempo-30-Zone und einem neuen Regime für den Schwerverkehr mit einer Anlieferung von Seite Muntelier her einverstanden ist. Die Massnahmen im westlichen Ryf mit einer Verbreiterung des Trottoirs und einer durchgehenden Verschmälerung der Fahrbahn erachten rund die Hälfte der Befragten als sinnvoll.

Schulbusse beim Berntor

Auch im Bereich Bahnübergang Pra Pury-Meyland-Prehlstrasse stösst die Tempo-­30-Zone auf Zustimmung. Das Aufheben der Fussgängerstreifen, Anpassungen des Trottoirs und die Verschmälerung der Fahrbahn werden hingegen kritisch beurteilt.

Beim Abschnitt Berntorplatz sprechen sich deutlich mehr als die Hälfte der Befragten für eine Tempo-30-Zone aus. Die vorgesehenen Fussgängerquerungen und Massnahmen für den Schulbusverkehr stiessen hingegen bei der Hälfte der Befragten auf Ablehnung.

Neue Version auf der Webseite

Die Gemeinde Murten hat das Projekt überarbeitet und darin die Rückmeldungen aus der Bevölkerung und die Anliegen der Energie-, Umwelt- und Planungskommission sowie des Gemeinderats berücksichtigt, wie die Gemeinde Murten in einer Medienmitteilung schreibt. Einige Massnahmen in der Ryf und im Meyland hätten die Planer wieder entfernt. Auch für die Umgestaltung der Prehlstrasse liege nun eine angepasste Version vor. Das überarbeitete Betriebs- und Gestaltungskonzept Ryf-Raffor-Meyland ist seit gestern auf der Webseite der Gemeinde Murten abrufbar.

Nun ist es an den Kantonsbehörden, das Konzept zu prüfen. Nach den Rückmeldungen der Ämter kann die Gemeinde Murten das Genehmigungsprojekt ausarbeiten. Für die Realisierung des Vorhabens muss das Murtner Gemeindeparlament zudem die nötigen Kredite sprechen.

Die geschätzten Kosten liegen laut dem Betriebs- und Gestaltungskonzept des Planungsbüros bei rund 1,7 Mil­lionen Franken.

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