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Verrechnet? Umso besser!

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Agriswiler Rechnung schliesst positiv ab

Für 1999 hatte die Gemeinde Agriswil einen Verlust von über 25000 Franken budgetiert gehabt; schliesslich schauten aber ein Gewinn von 13400 Franken und 30000 Franken freie Abschreibungen heraus.

Um fast 70000 Franken besser abgeschnitten als budgetiert, und das bei Einnahmen und Ausgaben um 380000 Franken, eine 20-prozentige Abweichung also – muss man da die Budgetierung in Frage stellen?
Dies überlegte sich auch die Finanzverantwortliche. Sie kam aber zum Schluss, dass die Abweichungen nicht voraussehbar gewesen waren und dass bei einem Dorf von 130 Einwohnern eben auch einzelne Vorkommnisse grosse Auswirkungen auf die Gemeinderechnung haben.
Im Fall von Agriswil kann man vier Beispiele heranziehen:

Durch all diese unvorhersehbaren Abweichungen hatte niemand aus der Gemeindeversammlung und auch die Finanzkommission nichts gegen die Agriswiler Rechnung 1999 einzuwenden. Man nahm den positiven Abschluss vielmehr als willkommenes Geschenk auf, das zur insgesamt guten Finanzlage der Gemeinde weiter beiträgt.
Nebst den Finanzen hatte die Gemeindeversammlung von Freitag nur noch über zwei Änderungen im Feuerwehrreglement abzustimmen. Neu liegt das maximale Alter für Feuerwehrpflichtige nicht mehr bei 52, sondern bei 50 Jahren. Die Gemeinde folgt dabei dem Vorbild des Zivilschutzes.

Bussen eingeführt

Neu hat die Versammlung auch zwei Kategorien Bussen bei Fernbleiben der Feuerwehrübungen eingeführt. Ab sofort bezahlt jener Feuerwehrmann mehr, der seine Absenz nicht entschuldigt. Auch die Gemeinde Agriswil war durch den Orkan Lothar betroffen. Wie Ammann Hans Ulrich Fürst erklärte, habe es in Agriswil einen grösseren Flächenwurf gegeben. Einwohner können von der Gemeinde sowohl Brennholz als auch Holzschnitzel beziehen.

Die Gemeinde hat auch einen Vertrag mit einer Firma abgeschlossen, die das Holz am Boden räumt. Die Gemeinde erhält 10 Franken pro Kubikmeter, wobei das Räumen durch die Abnehmerfirma gleich inbegriffen ist.
Erstmals fand am Freitag die Gemeindeversammlung statt im Schulhaus in der Zivilschutzanlage statt. «Wir schauen mal, wies ist», sagte Fürst.
Aus Sicht der FN wars so: Wohl hatte es erstmals Tische, auf denen man die Schreibmappe und später Speis und Trank stellen konnte. Doch wenn die Heizung lief wars laut, und wenn die Heizung nicht lief, wars kalt und ein Echo blieb. Kurz: Im Schulhaus ist es gemütlicher.

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