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Viel Prominenz an malerischem Ort zum Start des neuen Fernsehsenders La Télé

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Autor: Pascal Jäggi

Gross waren die Vorschusslorbeeren und noch grösser die Erwartungen an den neuen französischsprachigen Fernsehsender in den Medien der Romandie. Dementsprechend viel hatten sich die Macher von La Télé für die erste Sendung vorgenommen. In nur zwei Stunden sollten dutzende prominente Waadtländer und Freiburger aus Politik, Kultur, Sport und Wirtschaft zu Wort kommen und ihren Satz zum Verhältnis der Bewohner der beiden Kantone aufsagen.

Leider wirkte das Ganze etwas überladen. Kaum hatte sich der Syndic von Lausanne, Daniel Brélaz, zum eloquenten Moderator Fathi Derder gesetzt, wurde er schon von seinem Freiburger Pendant Pierre-Alain Clément abgelöst. Julien Sprunger und sein Lausanner Gottéron-Teamkollege Michael N’Goy gaben ebenso ein Statement zum Besten wie «Montreux Jazz»-Chef Claude Nobs oder Bischof Bernard Genoud.

Viel Gehaltvolles kam dabei nicht heraus. Dass Freiburger und Waadtländer einiges gemeinsam haben, war nach der zehnten Stellungnahme wohl allen klar. Die Prominenz wünschte den Machern schliesslich nicht ganz uneigennützig einen guten Start, immerhin bietet La Télé mit seinen potenziell 800 000 Zuschauern eine Plattform für die Region. Ein Knackpunkt wird die Broyeregion, wie Staatsrat Pascal Corminboeuf feststellte. «Hier leben Waadtländer und Freiburger schon lange zusammen, wenn der Sender da ankommt, wird er es auch im Rest des Gebiets», meinte Corminboeuf.

Rasante Beiträge

Gut gemacht waren in der Sendung die vorproduzierten Beiträge, etwa die Befragung von Jugendlichen zum Verhältnis der Nachbarn. Eine Aufzählung von Klischees zwar, aber erfrischend. Die eingespielten Reportagen waren ebenfalls ansprechend. Kurz, knackig, in jugendlicher Aufmachung. Eine «Schatzsuche» zum Beispiel, bei der in den Regionen des Sendegebiets augenzwinkernd nach Besonderheiten gesucht wurde. Schade nur, dass die Beitragsmacher bloss bis Grossfreiburg gekommen sind. Deutschfreiburg blieb aussen vor, so wie es wohl auch in Zukunft bleiben wird (siehe Kasten).

Auflockerung mit Musik

Musikalisch wurde einiges geboten, die durchstartende Freiburger Band Marvin hatte ihren Auftritt und die Greyerzerin Kassette spielte gemeinsam mit dem Lausanner Chansonnier K derart auf, dass die altehrwürdigen Gemäuer im Innenhof des Schlosses wackelten.

Schon bei der ersten Sendung ging La Télé stark auf die Zuschauer ein. Einerseits wurden viele Passanten in die Beiträge miteinbezogen, andererseits nahm die Redaktion verschiedene Reaktionen des Publikums per SMS entgegen.

Im Sommer beginnt für La Télé eine Art Aufwärmphase. Jeden Samstag berichtet der Sender von Festivals wie Paléo, Rock oz’Arènes oder der Jazz-Parade. Eigentlicher Sendestart mit täglichen Formaten wird der 1. September sein. Das Hauptaugenmerk setzt der Fernsehsender auf Information und Gespräche. Gehaltvolle Gespräche.

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