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Volksmotion fordert Geld für Musikschulen

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FreiburgDer Staat soll den privaten Musik- und Tanzunterricht in Freiburg im gleichen Masse unterstützen wie jenen am Konservatorium, und die Anzahl Plätze in den Kursen am Konservatorium soll erhöht werden: Das fordert eine Volksmotion, für die soeben die Unterschriftensammlung begonnen hat. Hinter der Motion steht der Freiburger Musiker Denis Beuret, der seit 2009 auch «inoffizieller Kulturminister» der Schweiz ist, ein Amt, das alle zwei Jahre per Online-Wahl vergeben wird.

Zu wenig Plätze am Konsi

Weil die Anzahl Unterrichtsstunden am Konservatorium seit Anfang der Neunzigerjahre auf dem gleichen Niveau begrenzt sei, gebe es viel zu wenig Plätze, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, so Beuret. Das zwinge viele Interessierte, auf private Musikschulen auszuweichen. Dort aber müssten sie für den Unterricht mehr bezahlen, weil diese Schulen im Gegensatz zum Konservatorium keine staatliche Unterstützung erhielten. Auch auf Seiten der Lehrer bestehe eine Ungleichbehandlung: Ein Konservatoriumslehrer verdiene für die gleiche Arbeit deutlich mehr als ein privater Musiklehrer.

Beuret fordert darum ein neues Gesetz, das die Subventionierung von Musik-, Tanz- und Schauspielunterricht durch die öffentliche Hand sowohl für das Konservatorium als auch für Privatschulen regeln soll. Zudem soll am Konservatorium Platz für mehr Schüler geschaffen werden: Beuret geht von rund 7000 Schülerinnen und Schülern aus; aktuell zählt das Konservatorium etwa 5000 Schüler. cs

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