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Vom Broadway in New York auf die Heubühne des Anker-Hauses in Ins

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Autor: Tildy schmid

Bis vor kurzem trat Nina Dimitri gemeinsam mit ihrem Vater, den Geschwistern Masha und David sowie Schwager Kay Leclerc noch im New Victory Theatre am legendären Broadway in New York auf. Doch der in der Schweiz verwurzelten Sängerin sind Auftritte in der Heimat wichtig und so ist sie am Sonntag auf der einfachen Heubühne im Albert-Anker-Haus in Ins zu Gast.

Im Duo mit Maja Büchel aus Nidau intoniert sie wie immer ohne Verstärkeranlage heisse lateinamerikanische Herzschmerzlieder aus ihrer zweiten Heimat Bolivien und Volkslieder aus dem Tessin. Sie ist im südlichsten Kanton der Schweiz in der unberührten Natur des Centovalli aufgewachsen und seit einiger Zeit wieder dort wohnhaft.

Liebe auf den ersten Blick

Neben dem Tessin ist Bolivien die zweite Heimat von Nina Dimitri. «Im Theater meiner Eltern trat eine bolivianische Gruppe auf. Das hat mich schon als kleines Kind mitgerissen und gepackt. Es war wie Liebe auf den ersten Blick», erklärt die Sängerin. Im Alter von 19 Jahren zog sie nach Bolivien und lebte dort drei Jahre in einer Lehmhütte ohne Strom, Wasser und Türen. Seither könne sie sich gut in die Musik und das einfache Leben dieser Menschen hineinfühlen.

Voluminös und kraftvoll

Eine unglaubliche Kraft und Leidenschaft steckt in der Stimme der zierlichen Nina Dimitri. Die Leidenschaft für die Musik ist bei ihren Konzerten deutlich spürbar. Gekonnt pendelt die stimmgewaltige Sängerin gemeinsam mit ihrer Duett-Partnerin Maja Büchel zwischen dem bolivianischen Hochland und dem urchigen Tessin und begleitet sich selber abwechselnd mit Charango, Gitarre und Perkussion.

Sobald das breite, herzhafte Lachen über ihr Gesicht huscht, sieht jeder, dass Nina eine echte Dimitri ist. Stets wird die 40-jährige Sängerin und Gitarrenspielerin daran erinnert, Tochter des bekannten Clowns zu sein. «Es stört mich allerdings, auf die äussere Ähnlichkeit mit meinem Vater reduziert zu werden», so die Sängerin. Und wer sie hört, weiss, dass sie mit ihrem Talent ohne das Prädikat «Tochter von» auskommt.

Anker-Haus, Ins. So., 9. August, 17 Uhr. Eintritt frei. www.albert-anker.ch www.ninadimitri.ch

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