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Voraus- statt Rückblick

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Agglomeration 2004

Voraus- statt Rückblick

Das Ressort der Stadt Freiburg und Agglomeration» wirft bereits einen Blick auf das kommende Jahr und wagt einige nicht immer ernst zu nehmende Prognosen.

1.1.: Noch 321 Tage bis zum Spatenstich fürs Stadttheater.
2.2.: Der Gemeinderat von Avry wird nicht mehr eingesetzt, nachdem die Studie (für August 03 angekündigt) zeigt: Sie haben doch Mist gebaut. Neuwahlen werden angesetzt.
19.2.: Die Gemeinderäte von Villars-sur-Glâne und Matran treffen sich für echte Fusionsgespräche.
29.2.: Schaltjahr in Freiburg. Der Generalrat ist dagegen, weil er denkt, dies sei auf dem Mist des Gemeinderats gewachsen.
21.3.: Bei den Wahlen in Avry erzielt der nicht wählbare Francis Maillard das beste Resultat. Er schliesst aber einen Umzug von Marly nach Avry aus.
22.4.: An der Generalratssitzung in Villars-sur-Glâne kommt Promotor Hans Niederer und dankt für die Unterstützung für Gottéron-Village. Er verspricht: Beim nächsten 640-Mio.-Projekt wird alles noch besser.
26.4.: Der Generalrat Freiburg spricht sich per Stichentscheid von Präsident Jean-Pierre Largo für einen Kredit von 22 Mio. Franken für den Aufführungssaal im Stadtzentrum aus. Granges-Paccot, Givisiez und Villars-sur-Glâne ziehen mit, Corminboeuf hat kein Geld, aber zischt trotzdem ein Ja zwischen den Zähnen hervor.
30.4.: Walpurgisnacht: Hans Niederer lädt um Mitternacht zum Spatenstich für «Gottéron-Village». Die Medien bleiben ausgeschlossen.

13.5.: Die Fusion zwischen Villars und Matran wird endlich konkret.
24.5.: Nach erneuten Rücktritten bleiben vom Generalrat Freiburg noch 11 der ursprünglich 80 gewählten Mitglieder übrig. Alle anderen sind nachgerutscht. Diese 11 treten gemeinsam zurück und gründen eine Mixed-Fussballmannschaft, weil dort Seitenhiebe und verbale Attacken nach 90 Minuten beendet sind.
29.5.: «Espace Moncor» schliesst seine Türen mit einem grossen zweisprachigen Theaterstück mit dem Titel «Denis und Josef». Bis zur Eröffnung des «Espace Nuithonie» im neuen Quartier Cormanon-Ost (2005) sorgt das Mummenschanz-Pantomime-Theater dafür, dass das kulturelle Freiburg die Stimme nicht verliert.
31.5.: Der neue Presse- und Kommunikations-Chef der Uni kündigt nach zwei Monaten im Amt, weil er keine Auskunft geben darf ohne Rücksprache mit dem Rektor.
21.6.: Die Schweiz schlägt Frankreich an der EM und ist eine Runde weiter. In der Stadt herrscht der Ausnahmezustand. Der Generalrat ist dagegen, weil er denkt . . .
28./29.6.: Der Generalrat Freiburg berät die Laufende Rechnung und sichert sich einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde mit einer 24-stündigen Nonstopp-Sitzung. 183 Wortmeldungen werden registriert.
4.7.: Die Fusion zwischen Villars-sur-Glâne und Matran ist geplatzt. Am Grümpelturnier hatte nämlich der Platzspeaker gegen das Nachbardorf gewettert.
17.7.: Am Jazz-Festival wird auf der Hauptbühne bis 23.33 Uhr Musik gemacht und auf dem Oberamt rufen 72 empörte Nachbarn an. Einer der «Nachbarn» wohnt in Portalban.

22.9.: Christa Mutter geht in die Stadt ohne ihr Auto.
24.9.: Neue Studie für die Fusion Villars-sur-Glâne-Matran erarbeitet.
5.10.: Syndic Dominique de Buman kündigt seinen Rücktritt auf Ende Jahr an. Pierre-Alain Clément, Jean Bourgknecht, Charles de Reyff und Claude Masset melden Interesse an.
19.10.: Dominique de Buman gibt sein zweites Buch heraus. Der Titel: «Mein erstes Jahr im Nationalrat – der Weg ist noch lang».
22.10.: Zum ersten Geburtstag von «Freiburg Centre» vermeldet Loeb, dass nur zweisprachiges Verkaufspersonal eingestellt wird.

7.11.: Die Ilford meldet, dass sie auf Ende Jahr das Werk in Freiburg schliesst und einen Teil nach England verlegt. Die Gewerkschaften demonstrieren vor dem Werk in Marly – den Weg kennen sie ja bereits.
16.11.: Spatenstich fürs 30-Mio.-Projekt des Aufführungssaals. Die Hand von de Buman ist zuoberst auf der Schaufel. Damit hat er sein Ziel erreicht und kann sich jetzt dem Nationalrat widmen.
26.11.: Der Preis für Zweisprachigkeit geht an die «La Liberté».
28.11.: Die neue Studie zu einer Fusion in Villars-sur-Glâne verschwindet auf mysteriöse Weise. Alain Ribordy habe nichts damit zu tun, sagt er.
9.12.: Der Gemeinderat der Stadt konstituiert sich neu. Jean Bourgknecht wird Ammann. Die Stadt nimmt es sehr passiv zur Kenntnis, was Bourgknecht als Vertrauensvotum versteht.
12.12.: Die Bahnhofstrasse wird aufwärts fahrend gesperrt. Tausende von Pendlern verstehen am folgenden Morgen die Welt nicht mehr, fluchen vor sich hin (da sie allein im Auto sitzen) und wissen nicht mehr, was sie jetzt tun sollen. Ein Déjà-vu-Erlebnis mit dem Automatenwechsel der TPF diesen Dezember.
31.12.: Die Kantonsfrist für Unterstützungen von Fusionen läuft ab. Der Staatsrat überlegt sich nun eine Zwangsfusion von Villars-sur-Glâne. Christian Schmutz, Jean-Luc Brülhart
PS: Dieser Text wurde absichtlich klein gedruckt – als Hommage an die neuen TPF-Automaten.

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