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Vorfreude bei den Schützen

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Vorfreude bei den Schützen

Treff und Kräftemessen zweier Kantone

Dieses Wochenende findet das Feldschiessen des Seebezirks zum ersten Mal auf bernischem Boden statt. In Gümmenen werden 2500 Schiessende erwartet.

Von PATRICK HIRSCHI

Einmalig und unvergesslich soll es werden, das Feldschiessen 2004, lautet der Wunsch von Hans Etter, Präsident des Schützenbundes des Seebezirks. Mit ein bisschen Wetterglück werde dies auch klappen, meinte er an der verregneten Pressekonferenz vom Dienstag. «Und es wird schön, das Wetter», gibt er sich überzeugt.

60 Frauen in einer Linie

Das Feldschiessen im Seebezirk wird zum 109. Mal ausgetragen. Es sei zum Kulturgut geworden, an dem stets nur kleine Verbesserungen vorgenommen worden seien, fährt Etter fort. Er habe festgestellt, dass das Organisationskomitee einerseits diese Kultur mit einbezogen, andererseits aber durch kreative Ideen dem Feldschiessen neue Impulse verliehen habe.

Eine dieser Neuerungen ist das Frauenfeuer vom Samstagnachmittag. 60 Schützinnnen werden sich ein Stelldichein geben und Seite an Seite ihr Programm abfeuern. Auf Scheibe 1 schiesst die Berner Regierungsrätin Dora Andres und auf Scheibe 60 die Berner Nationalrätin Ursula Haller. Eigentlich wollten die Organisatoren auch Freiburger Politikerinnen anfragen. Doch die Scheiben seien derart schnell ausgebucht gewesen, dass allfällige Interessentinnen gar nicht mehr angefragt werden konnten.
Die Veranstalter freuen sich besonders, dass neben den sieben organisierenden Berner Sektionen vom linken Saaneufer auch zehn Berner Gastsektionen vom rechten Saaneufer antreten werden. Somit ist das ganze Laupenamt am Feldschiessen vertreten. Der beste Freiburger Schütze wird gegen den besten Schützen der Gastsektionen nochmals antreten. In diesem Ausstich wird der Festplatzsieger ermittelt.

Der Bus ist jetzt gratis

Am Sonntag wird Bundesrat Samuel Schmid das Feldschiessen besuchen. Er wird ebenfalls zum Sturmgewehr greifen und das Programm schiessen.

Auch ans diesjährige Feldschiessen kann man mit dem Bus fahren. Bereits am letztjährigen Feldschiessen in Gurmels stand dieser Service für ein Entgelt von sechs Franken zur Verfügung. Im Gegensatz zu damals ist er in diesem Jahr gratis. Laut Hans Etter brachte der Bus in Gurmels noch nicht den erhofften Erfolg. «Aber er ist eine gute Sache, nur braucht die Idee halt noch etwas Zeit.»

Wie jedes Jahr werden auch die Pistolenschützen ihren König oder ihre Königin erküren. Diese Wettkämpfe finden in Mühleberg statt.

Feldschiessen des Seebezirks in Gümmenen am Freitag, 4., bis Sonntag, 6. Juni; Internet: www.feldschiessen-seebezirk.ch.
Schuss durch drei Kantone

Bereits zum zweiten Mal findet das Feldschiessen des Seebezirks ausserhalb des Kantons Freiburg statt. Im Jahr 1900 lagen oder knieten die Schützen in Faoug auf waadtländischem Grund, das Geschoss flog über Freiburger Hoheitsgebiet und schlug in die Scheibe ein, die sich auf Boden der bernischen Gemeinde Clavaleyres befand.

1993 traten die bernischen Sektionen Ferenbalm, Kriechenwil, Golaten, Münchenwiler-Clavaleyres und Gammen in Salvenach erstmals zum Feldschiessen des Seebezirks an. Auf Geheiss des Kantons Bern mussten sie 1996 wieder am Feldschiessen im eigenen Kanton teilnehmen, ehe sie definitiv zum Seebezirk stiessen. 1998 kam die Sektion Wileroltigen hinzu, ein Jahr später schlossen sich die Schütz-
innen und Schützen von Gurbrü
an. hi

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