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Wachstum auf der ganzen Linie erzielt

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Wachstum auf der ganzen Linie erzielt

Deutschfreiburger Raiffeisenbanken holen sich ihren Teil am Bankengeschäft in der Region

Die Bilanzsumme der zehn Deutschfreiburger Raiffeisenbanken erreichte 2004 die 2,5-Milliarden-Grenze. Der Bruttogewinn konnte um gut 11 Prozent gesteigert werden. Grund sich zu freuen, meinte dazu gestern Verbandspräsident Pius Lehmann. Aber auch Auftrag, Kurs zu halten.

Von ANTON JUNGO

Nach zwei Fusionen – rückwirkend auf den 1. Januar 2004 – zählt der Verband der Deutschfreiburger Raiffeisenbanken (RB) noch zehn Mitglieder. Stolz konnte Pius Lehmann, Präsident des Verbandes, an der Jahrespressekonferenz in Überstorf ein Wachstum auf der ganzen Linie bekannt geben. «Diese Tatsache ist erfreulich, doch nicht selbstverständlich», meinte er. «Hinter dem Geschäftsergebnis steckt harte Arbeit.»

Die RB verfügen offensichtlich über Fähigkeiten, die im Moment gefragt sind, ortet er die Gründe für ihren Erfolg. Euphorie wäre aber fehl am Platz, betonte er und hielt fest: «Wir müssen uns bewusst sein, dass wir einem rauen Wind ausgesetzt sind. Wir müssen auf dem Boden der Realität bleiben und Kurs halten.»

Rekordgewinn erzielt

Die zehn RB mit ihren 21 Geschäftsstellen erzielten gemäss Mediensprecher Aldo Greca eine Bilanzsumme von 2,497 Milliarden Franken. Dies entspricht einer Steigerung um 6,13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Kundenausleihungen nahmen um 7,16 Prozent auf 2,305 Mrd. zu, wobei das Hypothekarvolumen eine Steigerung von 7,39 Prozent auf 2,164 Mrd. erfuhr. Die Kundengelder nahmen um 6,6 Prozent auf 1,705 Mrd. zu; die Spareinlagen und Anlagen nahmen um 5,88 Prozent auf 1,303 Mrd. zu. Er qualifizierte dieses Wachstum als «überdurchschnittlich».

Erwirtschaftet wurde ein Bruttogewinn von 22,5 Millionen Franken, was einer Steigerung von gut 11 Prozent oder 2,24 Millionen entspricht. Der Reingewinn wurde um gut 10 Prozent gesteigert und erreichte im Geschäftsjahr 2004 4,86 Millionen Franken.

Der Betriebsertrag erhöhte sich um 21,5 Prozent, was 7,286 Millionen entspricht. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Handelsgeschäft konnte um gut 14 Prozent, jener aus dem Zinsgeschäft um 5,2 Prozent gesteigert werden. Heinz Frank, Mitglied des RB-Verbandsvorstandes, äusserte sich bei seinen Zinsprognosen sehr vorsichtig. Er sieht aber eher eine steigende Tendenz.

Ein guter Arbeitgeber

Erfreut zeigte sich Greca darüber, dass der Geschäftsaufwand niedrig gehalten werden konnte. Er wuchs um 3,15 Prozent auf 23,84 Millionen Franken. Während der Sachaufwand abnahm, nahm der Personalaufwand zu. Dies ist vor allem durch die Neueinstellungen bedingt. Gegenüber dem Vorjahr wurden in den zehn RB 13 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die RB beschäftigen zurzeit 164 Mitarbeiter, was 124,4 Stelleneinheiten entspricht. In diese Zahl eingeschlossen sind 20 interessante und anspruchsvolle Lehrstellen.

Ungebrochenes Vertrauen

Nicht nur im Geschäftsbereich verzeichneten die zehn Banken ein beträchtliches Wachstum. Auch das Vertrauen der Bevölkerung in die RB ist ungebrochen. Die Zahl der Genossenschafter wuchs gegenüber dem Vorjahr um fast 7 Prozent oder 1880 Mitglieder. Insgesamt haben die zehn Banken 30 035 Mitglieder. Dies bedeutet, dass jeder dritte Einwohner des Einzugsgebiets (89 131 Einwohner) Genossenschafter einer der zehn Banken ist.

Pius Lehmann wies darauf hin, dass die RB auch gute Steuerzahler sind. Die Steuerabgaben nahmen im vergangenen Jahr um 36,5 Prozent auf total 3,87 Millionen Franken zu.

Positive Auswirkungen
der Fusionen

«Die Fusion war für unsere Bank das einzig Richtige. Die Kunden sind nicht benachteiligt und die Synergien wirken sich aus», betonte Aldo Greca auf eine entsprechende Frage. Er war im vergangenen Jahr von der Fusion der RB Giffers-Tentlingen-St. Silvester mit jener von Rechthalten-St. Ursen betroffen.

Auch Pius Lehmann ist von den positiven Auswirkungen einer Fusion überzeugt. «Der Beschluss zur Fusion sei eine Sache, eine andere die damit verbundenen Aufgaben», führte er aus. Auch wenn noch nicht alle Fusions-Projekte realisiert seien, würden strukturelle Veränderungen auch in Zukunft ein Thema sein. Als positiv beurteilt der Präsident auch die begonnene Zusammenarbeit mit dem welschfreiburgischen Verband. Er glaubt, dass die Zusammenarbeit (z. B. bei Steuerfragen oder bei der Beschaffung von Passiv-Geldern) noch verstärkt werden kann.

Zu Besuch bei der Jubilarin

Gastgeberin der Jahrespressekonferenz des Deutschfreiburger Raiffeisenverbandes war die Raiffeisenbank Überstorf. Die Wahl des Tagungsortes war nicht zufällig, kann doch die Bank dieses Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiern. Den Ausführungen von Verwaltungsratspräsident Erwin Mauron und Bankleiter Gregor Sieber war zu entnehmen, dass Überstorf seinen Teil zum Gesamterfolg beigetragen hat. Die Bilanzsumme konnte gegenüber dem Vorjahr um 7,6 Prozent auf 215 Millionen gesteigert werden (Details vgl. FN vom 10. Januar). Pius Lehmann bezeichnete denn die RB Überstorf auch als «Eckpfeiler unserer Bankengruppe».

Die Mitgliederzahl der RB Überstorf hat schon fast anekdotische Bedeutung: Sie liegt mit 2213 nur gerade um zwei Personen tiefer als die Einwohnerzahl der Gemeinde. Möglich wird diese erstaunliche Zahl durch den Umstand, dass seit fünf Jahren auch die benachbarte bernische Gemeinde Albligen zu ihrem Geschäftsbereich gehört.

1966 hat die Bank ihr heutiges Gebäude an der Albligenstrasse bezogen. 1999 wurde das Gebäude umgebaut und erweitert. Die Bank beschäftigt zurzeit 13 Personen (darunter zwei Lehrlinge). Diese teilen sich in 10,5 Vollzeitstellen. In ihrer 100-jährigen Geschichte hat die Bank mit Gregor Sieber erst den vierten Verwalter.
Die Bank will bis auf weiteres selbstständig bleiben. «Unsere Eckdaten stimmen», hielt Erwin Mauron fest. ja

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