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Waffeninitiative: Viele Gründe für ein Ja

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Waffeninitiative: Viele Gründe für ein Ja

Ich werde am 13. Februar ein überzeugtes Ja zur «Initiative für den Schutz vor Waffengewalt» in die Urne legen. Ich tue dies als Gemeindepfarrer und Gefängnisseelsorger – und ich tue es als Armee-Seelsorger (Feldprediger), der seit bald 30 Jahren Militärdienst leistet, mittlerweile freiwillig und über meine eigentliche Diensttagepflicht hinaus.

Ich sage Ja zu Initiative, weil ich als Gemeinde-Seelsorger immer wieder Menschen zu beerdigen habe, die ihrem Leben (und manchmal zusätzlich auch dem Leben ihrer Nächsten) mit einer Armee-Feuerwaffe ein Ende bereiten; weil ich in solchen Situationen hautnah miterlebe, wie viel Leid diese Verzweiflungstaten über Angehörige, Freunde und Kollegen bringen.

Ich sage Ja zur Initiative, weil ich aus der Seelsorge die Situation kenne, dass Menschen im engen Kreis der Familie Opfer von Drohungen mit Waffen werden. Häusliche Gewalt ist aus meiner Sicht das zentrale Problem im Umgang mit Waffen! In der Gefängnisseelsorge begegne ich dann den anderen Menschen – den Tätern; auch ihr Leben ist durch eine solche Tragödie zerstört. Ich sage aber auch Ja zur Initiative, weil mir ein Polizei-Offizier sagt, er als Polizist sei klar für die Initiative: Jeder Einsatz wegen häuslicher Gewalt sei für sie ein Risiko-Einsatz, weil kein Polizist je wisse, ob ein durchdrehender Mann mit dem Sturmgewehr im Gang stehe.

Ich werde die Initiative annehmen, weil das Einziehen der Taschenmunition ein nur ungenügendes Mittel zur Risiko-Minderung ist: Jeder weiss, wie leicht man Munition erwerben kann – und wenn jemand eine Waffe auf mich richtet, weiss ich nicht, ob sie geladen ist oder nicht. «Jede Waffe ist als geladen zu betrachten», lernt jeder Rekrut.

Und ich sage Ja zu dieser Initiative, weil ich im Gespräch mit Offizieren bis hin zum Armeestab immer wieder höre, dass kein militärisch-taktischer Bedarf mehr bestehe, die persönliche Waffe zu Hause zu behalten.

Autor: Andreas Hess, Meyriez

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