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Während des Comptoirs ist der Traum vom Fliegen zum Greifen nah

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Michel Vogler

Quentin Rüeger sammelt eifrig Prospekte der Aussteller und träumt von einer Karriere in der Luftfahrt. «Ich mag Flugzeuge und Helikopter und ich möchte gerne Pilot werden», sagt der 15-jährige Schüler der Lehrwerkstätten mit leuchtenden Augen. Quentin Rüeger hat mit einem Piloten der Luftwaffe gesprochen und sich die Funktionsweise des FA/18-Jet-Simulators erklären lassen. Sein Interesse hört aber nicht beim Steuern eines Flugzeuges auf, auch die Mechanik eines Fahrwerkes fasziniert ihn.

Armee-Helikopterpilotin

Diese Begeisterung bekommt auch Leutnant Murielle von Bühren zu spüren. Sie ist Helikopterpilotin beim Militär und stellt sich dem «erstaunlich grossen Interesse» der jungen Besucher: Nebst vielen anderen Vertretern aus der Schweizer Luftfahrt hat auch die Armee in der Aviatikzone der Freiburger Messe einen Informationsstand (siehe auch Kasten).

«Es ist schön, wenn man die eigene Leidenschaft weitergeben kann», sagt von Bühren. Sie zeigt den jugendlichen Besucherinnen und Besuchern, was sie, neben viel Motivation, mitbringen müssen, um sich den Traum vom Fliegen zu erfüllen. Der erste Schritt führe über die «Sphair Ausbildungsplattform» der Luftwaffe, die einem aber nicht nur eine militärische Laufbahn eröffnen könne.

Viele Wege in die Luft

Ein anderer Weg in die Luft ist der neu geschaffene Studiengang der Hochschule Winterthur, welcher internationale Standards für Luftverkehrsberufe erfüllt. Eine weitere Möglichkeit, durch die man abheben kann, dabei aber am Boden bleibt, ist die Ausbildung zum Flugverkehrsleiter bei Skyguide. Louis Tomachett, zuständig für das Personalwesen, spricht Jugendliche an, die einen verantwortungsvollen Beruf in der Luftfahrt suchen. Von den Anstellungsbedingungen, sprich Lohn, und der Komplexität der Tätigkeit, rangiert der Beruf der Luftverkehrsleiterin gleich hinter dem des Piloten. Eine, die sich gezielt dafür interessiert, ist die 21-jährige Aurélie. «Es ist genau so, wie ich es mir vorgestellt habe», sagt sie begeis-tert. Sie bringt auch die An-forderungen einer abgeschlossenen Lehre mit. «Das Wichtigste bleibt aber der Eignungstest», sagt Tomachett. Erst dann könne Skyguide entscheiden, wer eine Lehre antreten könne.

Imagepflege

Andere Unternehmen sind an der Ausstellung nicht in erster Linie vertreten, um neues Personal zu finden, was am Standort Freiburg auch schwierig sei, sondern um ihr Image zu pflegen. So wie die Ruag. «Wir sind da, um die Ruag, als einen internationalen Technologiekonzern mit Schweizer Wurzeln zu präsentieren», führt Adrian Heer aus, der für die Berufsbildung verantwortlich zeichnet. Er möchte denn auch nicht mehr von einem Rüstungskonzern sprechen, sondern von einem Unternehmen, das in der «Wehrtechnik» tätig ist. Dabei streicht Heer die Wichtigkeit des Traditionsunternehmens auch als Zulieferer für die Schweizer Wirtschaft heraus.

Auch wer bereits aus dem Alter heraus ist, in dem Berufsfragen im Vordergrund stehen, findet in der Aviatikzone im oberen Stock des Forums Freiburg Interessantes – beispielsweise imposante Fluggeräte.

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