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Waldbauverein Sense gegründet

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Waldbauverein Sense gegründet

Vier Organisationen schliessen sich auf Bezirksebene zusammen

Der Holzmarkt richtet sich vermehrt an Grosslieferanten. Um als Holzanbieter attraktiver auftreten zu können, haben sich die vier Waldbauvereine am Donnerstagabend in Tafers zum Waldbauverein Sense zusammengeschlossen.

Von JOSEF JUNGO

Der seit einigen Jahren erfolgende Strukturwandel mache auch vor den Privatwäldern nicht Halt, hat Revierförster Thomas Oberson im Frühjahr 2004 in einem Rundschreiben festgehalten. Schon der Sturm «Vivian» und die Rezession in den 90er-Jahren hätten den Waldeigentümern tiefere Preise beschert. Gleichzeitig gingen auch die Absatzmöglichkeiten zurück. Da immer mehr Holzlose unverkauft blieben, mussten die traditionellen Submissionen aufgegeben werden.

Die Kräfte bündeln

Die vor 20 Jahren gegründeten Waldbauvereine verloren so auf dem Holzmarkt an Bedeutung. Der Sturm «Lothar» und die darauf folgende Borkenkäferepidemie verschärften die Situation zusätzlich. Bereits im Frühjahr 2003 hatten die Waldbauvereine zusammen mit dem Forstdienst im Sensebezirk ein Strategiepapier verfasst. Einzig beim Waldbauverein Düdingen stiess der Vorschlag für einen Zusammenschluss auf Ablehnung.

Am Donnerstag trafen sich Mitglieder der Waldbauvereine des unteren und mittleren Sensebezirks, des Waldbauvereins Buecha und dem Waldbauverein Schmitten zu einer ausserordentlichen Generalversammlung, um den Fusionsbeschluss zu fassen. Dieser erfolgte in allen vier Vereinen einstimmig. In einem zweiten Schritt wurde der neue Verein formell gegründet. Dem Vorstand gehören an: Fritz Burkhalter, Benewil (Präsident), German Fasel, Granges-Paccot (Sekretär), Oswald Bäriswyl, Bösingen (Kassier), Peter Siffert, Schmitten, Erwin Perler, Wünnewil, Daniel Zbinden, Zumholz, Bruno Suter, Brünisried. Der Ablauf dieser etwas aussergewöhnlichen Versammlung wurde von Notar Kurt Schwab, Kerzers, geleitet.

Erste Versammlung
des Waldbauvereins Sense

Nach der Konstituierung der Versammlung durch Präsident Fritz Burkhalter stellte Marcel Thalmann, Gemeindeförster Plasselb, das Projekt «Friholz SA» vor. Die Aktiengesellschaft versteht sich als Ansprechpartnerin für den Holzverkauf. Sie ist aus einer Eigeninitiative der Waldbauvereine und Förster entstanden. Ziel ist es, anfänglich etwa 20 000 bis 30 000 Kubikmeter Holz zu vermarkten. Mit der Wahl des Namens wird zum Ausdruck gebracht, dass die Firma ebenfalls im französischsprachigen Teil des Kantons tätig sein will. Auch hier gehe es darum, mit höheren Mengen bessere Preise zu erzielen, erklärte Thalmann.

Die Holzpreise sind tief und für Buche besteht nur eine sehr geringe Nachfrage, umriss Kreisforstingenieur Anton Thalmann den aktuellen Holzmarkt. Er freue sich am Zusammenschluss, der 400 Mitglieder mit rund 1000 ha Wald zusammenführe. Laut Statuten betragen die Jahresbeiträge 5 Franken pro ha, mindestens 20 Franken.

Nach der Fusion haben 15 Vorstandsmitglieder der einzelnen Waldbauvereine keine Funktion mehr. Präsident Burkhalter verdankte ihnen die geleistete Arbeit mit einem Präsent. Walter Schwab, Dienstchef des Amtes für Wald, Wild und Fischerei, gratulierte den Waldbesitzern zu diesem Zusammenschluss. Damit würde der Verein wieder zu einem wichtigen Verhandlungspartner im Gespräch mit den Abnehmern.

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