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Was das Spital Merlach künftig leisten soll

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Was das Spital Merlach künftig leisten soll

Die Arbeitsgruppe «Spitalmedizinische Versorgung Seebezirk» legt ein Leistungsangebot vor

Die Delegation des Staatsrats und des Seebezirks sind sich einig geworden: Das Spital Merlach soll künftig Kompetenzzentrum für Geriatrie sein und eine Notfall- sowie eine reduzierte Akutversorgung gewährleisten. Die Geburtenabteilung hingegen soll geschlossen werden.

Von IRMGARD LEHMANN

Nach sechs «intensiven Verhandlungssitzungen» ist es in der Spitalfrage im Seebezirk zu einer Einigung gekommen – «zu einem Konsens», wie Christiane Feldmann, Stadtpräsidentin und Mitglied Arbeitsgruppe, sagt. Die Leiterin der Verhandlungsdelegation Seebezirk hofft nun, dass die Bevölkung der vorgeschlagenen Lösung auch zustimmen kann.

In den kommenden Wochen werden nun die weiteren Details erarbeitet, damit dem Gemeindeverband und dem Staatsrat ein Gesamtprojekt unterbreitet werden kann. Der Abschluss der Verhandlung sei für den 5. Juli vorgesehen.

Gemäss Gesundheitsdirektorin Ruth Lüthi wird die Umstrukturierung voraussichtlich stufenweise erfolgen, zumal noch Renovationen vorgenommen werden. Bis 2006/2007 sollte das «neue» Spital jedoch betriebsbereit sein.

Bettenzahl bleibt gleich

Das Spital Merlach verfügt gegenwärtig über rund 50 Betten. Die Anzahl sollte beibehalten werden: 20 bis 25 Bettern stehen der Akutversorgung (leichte orthopädische und chirurgische Eingriffe/Innere Medizin) zur Verfügung. Die andern 25 Betten wiederum sind dem Kompetenzzentrum für Geriatrie zugeordnet.

Wie Christiane Feldmann sagt, sollten – ausser in der Geburtsabteilung – keine Arbeitsplätze abgebaut werden.

Psychiatrie in Deutschfreiburg

Mit der Umstrukturierung sollen vorab deutschsprechende psychisch Kranke besser betreut werden. Die Klinik Marsens sei stark belegt und das Personal mit den Deutschsprachigen überfordert, bemerkt Ruth Lüthi. Ausserdem müssen auf Grund des neuen Psychiatriegesetzes im Kanton Tageskliniken geschaffen werden. Für die Deutschsprachigen sollte diese nun im Spital Merlach untergebracht werden.

Ob mit dem vorgeschlagenen Konzept Einsparungen gemacht werden können? «Kantonal gesehen sicher», bemerkt Staatsrätin Ruth Lüthi. «Mit der Schliessung von Abteilungen können Gelder gespart werden, die zur Abdeckung von neuen Bedürfnissen eingesetzt werden können.»

Die Gesundheitsdirektion zeigt sich erleichtert. «Der gemeinsam erarbeitete Vorschlag lässt mich hoffen, dass die Lösung trägt und angenommen wird.»

Ursprünglich sollte das Spital Merlach zu einem Rehabilitationszentrum mit angegliederter Psychiatriestation umstrukturiert werden. Das vorliegende Konzept ist nun aber um einiges umfangreicher ausgefallen. Musste der Staat letztendlich klein beigegeben? «Beide Seiten haben einen Schritt gemacht», räumt Ruth Lüthi ein. Der Seebezirk habe akzeptiert die Geburtenabteilung zu schliessen, und der Staat habe versprochen, nach einer akzeptablen Lösung zu suchen.

Die 13-köpfige Arbeitsgruppe «Spitalmedizinische Versorgung des Seebezirks» setzt sich aus den drei Delegationen Kanton/Seebezirk/Sensebezirk und einem externen Berater zusammen.

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