Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Was kostet Stilllegung?

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die Stilllegung der Kernkraftwerke, wie sie die Volksinitiative «Strom ohne Atom» verlangt, würde die schweizerische Volkswirtschaft rund 40 Milliarden Franken kosten. Dies hat eine im Auftrag der fünf KKW erstellte Studie errechnet.

Für einen Ausstieg gemäss der Volksinitiative «Moratorium plus» wurden Kosten von 29 Milliarden Franken ermittelt. Wie der Basler Wirtschaftsprofessor Silvio Borner am Dienstag vor den Medien in Bern sagte, stellten die Initiativen eine politische Schocktherapie dar, die einem Kapitalverlust durch ein Erdbeben gleich käme.

Ein offizieller Besuch

Bundesrat will Schüssel empfangen

Der Bundesrat beauftragte EDA-Chef Joseph Deiss am Mittwoch, mit Bundespräsident Schüssel und dessen Aussenministerin Benita Fererro- Waldner einen Termin für den Besuch zu vereinbaren.

Eine Tradition

Der Besuch könne rasch erfolgen, wenn dies gewünscht werde, sagte Vizekanzler Achille Casanova in Bern. Es handle sich um einen Antrittsbesuch und um eine erste Kontaktnahme. Dass die ersten Auslandreisen des Bundeskanzlers und des Aussenministers in die benachbarte Schweiz führen, entspricht einer Tradition.

Der Besuch Schüssels und Ferreros wird von den bürgerlichen Parteien begrüsst. Es gebe keinen Grund, zuzuwarten, sagte SVP-Sprecherin Irène Schellenberg. Der neuen österreichischen Regierung müsse man eine Chance geben und nicht urteilen, bevor sie überhaupt Taten erbracht habe.
Dieser Ansicht ist auch die FDP. Die Partei trage den Entscheid des Bundesrates mit, sagte Guido Schommer. Die CVP bewertet die Einladung ebenfalls positiv. Die Schweiz und Österreich seien befreundete Nachbarländer; die guten Beziehungen gelte es deshalb zu pflegen.
Die SP bedauert die Einladung. Sie erwarte nun vom Bundesrat, dass er seine Besorgnis über die politische Lage in Österreich und seinen Willen, dem Rechtsextremismus nachhaltig entgegenzuwirken, in aller Klarheit zum Ausdruck bringe, sagte SP-Sprecher Jean-Philippe Jeannerat.

Mehr zum Thema