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Was zählt, sind Gesundheit, Lebensqualität, familiäre und soziale Kontakte

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Autor: Irmgard Lehmann

Freiburg Am Freiburgischen Seniorenkongress am Donnerstag in Bulle stehen zwei Debatten im Mittelpunkt: «Die Rolle der Alten in der heutigen Gesellschaft» und eine zweite zum Thema «Die Jungen und wir – wir und die Jungen». Im Vorfeld dieser Podiumsgespräche hat die kantonale Rentnervereinigung eine Umfrage gestartet. Aus 170 Gemeinden sind rund 830 Fragebögen zurückgekommen. Das ist eine Quote von 12,6 Prozent – was die Vereinigung als sehr hoch einschätzt. Geantwortet haben Seniorinnen und Senioren im Alter zwischen 60 und 89 Jahren.

Sie hatten zur Situation der älteren Menschen in der heutigen Gesellschaft Stellung zu nehmen: «Was macht Freude?» und «Was macht Sorge?» oder «Wie steht es mit dem sozialen Kontakt?». Ein weiterer Themenkreis betraf das Verhältnis zur Jugend: «Was stört oder freut sie an der Jugend?» oder «Wie kann die Beziehung zwischen Jungen und Alten verbessert werden?»

Ein bisschen mehr Toleranz

«Der grösste Teil der Seniorinnen und Senioren ist mit ihrer Situation zufrie-den, aber auch nicht mehr», bilanziert Joseph Zosso, Präsident der Rentnervereinigung Sensebezirk. Was ihnen vorab wichtig ist, sei Gesundheit, Lebensqualität und gute soziale Kontakte.

Kritisch hätten sich die Senioren allerdings zu den Medien geäussert, die allgemein ein zu negatives Bild vermitteln würden.

Als lebhaft, offen, dynamisch und sportlich wird die Jugend wahrgenommen. Gewünscht wird allerdings dass ältere Menschen der Jugend gegenüber mehr Interesse zeigen sollten. Und: «Sowohl die Jugendlichen als auch die älteren Menschen sollten oft ein bisschen mehr Toleranz an den Tag legen», ergänzte Zosso.

Mangelnde Sitzgelegenheiten

Ob ihn Aussagen auch überrascht haben? «Dass sich ein grosser Teil der älteren Menschen in grossen Einkaufszentren wohlfühlt, hat mich tatsächlich überrascht.»

In der Umfrage wurde aber auch auf Mängel hingewiesen, wie etwa die zu kleinen Beschriftungen der Produkte, Preise, die zu klein und zu wenig klar angeschrieben sind. Hingewiesen wird aber auch auf mangelnde Sitzgelegenheiten.

Die Resultate der Umfrage dienen u. a. als Basis für das kantonale Alterskonzept, das demnächst erarbeitet wird.

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