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Weg frei für Strasse Posieux-Matran

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Kantonsparlament lehnt Rückweisungsantrag der CSP deutlich ab

Autor: Von WALTER BUCHS

Mit der Inbetriebnahme der gegenwärtig im Bau stehenden Kehrichtverbrennungsanlage (KVA)Châtillon zwischen Freiburg und Posieux wird der Lastwagenverkehr in der Gegend zunehmen. Davon wäre in erster Linie Posieux betroffen. Aus diesem Grunde wurde die Baubewilligung mit der Auflage erteilt, für Posieux eine Umfahrungsstrasse zu bauen.

Diese Umfahrungsstrasse verbindet die Autobahnausfahrt der A 12 bei Matran mit der Kantonalstrasse bei Grangeneuve und der dortigen Zufahrt zur KVA. Die Kosten dieser Verbindung sind im Budget der KVA vorgesehen, und zwar gemäss Standard einer kantonalen Nebenstrasse.

Spätere Saane-Überquerung?

Nun hat die Baudirektion eine neue Überquerung der Saane oberhalb der Perolles-Brücke und einen Zusammenschluss mit der vorgesehenen Umfahrungsstrasse studiert. Damit könnten Marly und die Ebene von Le Mouret auf dem direkten Weg mit der A 12 bei Matran verbunden werden.

Gemäss Baudirektor Claude Lässer ist diese neue Saane-Überquerung südlich von Freiburg nicht in den nächsten zehn Jahren vorgesehen und werde aktuellen Projekten wie der Poya-Brücke oder der Umfahrung von Bulle keineswegs vorgezogen. Es sei aber sinnvoll, die jetzt vorgesehene Umfahrung bereits gemäss dem Standard einer Hauptstrasse zu bauen.

Überdimensioniert und luxuriös?

Diese Kosten, abzüglich Beteiligungen für Lärmschutzmassnahmen, belaufen sich auf 2,265 Millionen Franken und gehen zu Lasten des Kantons. Die meisten Sprecherinnen und Sprecher der Fraktionen fanden das Vorgehen sinnvoll und unterstützten es. CVP-Grossrat Francis Maillard, Ammann von Marly, freute sich darüber, dass eine neue Verbindung über die Saane vorgesehen ist, die seine Gemeinde, aber auch die Gemeinden bis La Roche, näher zum Autobahnanschluss bringt. Sein Fraktionskollege Bernard Pillonel erinnerte daran, dass die Bewohner von Matran bis heute viele Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen müssen. Endlich liege eine weitere Problemlösung auf dem Tisch, die zu begrüssen sei.

Im Namen der CSP-Fraktion schlug Nicolas Bürgisser, St. Ursen, vor, die Vorlage zwecks Prüfung von Alternativen an den Staatsrat zurückzuweisen. Nach seiner Meinung ist das Projekt überdimensioniert und luxuriös. Es werde mit vollen Händen und unüberlegt Geld ausgegeben, während man in der Familienpolitik knausrig sei. Auch sein Fraktions-Kollege Philippe Wandeler fand das Projekt überrissen und doppelte in französischer Sprache nach. Nach seiner Meinung würde die Anpassung der bestehenden Strassen genügen, denn man rechne ja gar nicht mit einer grossen Zahl zusätzlicher Lastwagen.

«Optimale Lösung vorgelegt»

Laurence Terrin (Grüne, Stadt) unterstrich, dass es heute darum gehe, den Strassenverkehr zu reduzieren und das Geld vermehrt in den öffentlichen Verkehr zu stecken. Sie unterstützte deshalb den Rückweisungsantrag der CSP. Kommissionsprecher François Audergon (fdp, Broc) erklärte, warum es aus technischen Gründen eine neue Brücke über die Glane bei Matran brauche, und betonte die Synergien, die beim jetzigen Bau möglich sind.

Baudirektor Lässer gab zu bedenken, dass bereits verschiedene Lösungen studiert und die optimale vorgeschlagen wurde. Es gehe für den Kanton jetzt auch darum, eine Chance zu packen und die Versprechen Matran gegenüber einzuhalten.
Der Rückweisungsantrag wurde hierauf mit 80 zu 23 Stimmen bei vier Enthaltungen abgelehnt und das Dekret mit 91 zu acht Stimmen bei sechs Enthaltungen gutgeheissen.

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