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Welche Zukunft für das Schiesswesen?

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Welche Zukunft für das Schiesswesen?

Freiburger Schützen tagten in Sorens

Die Schiesstätigkeit ist heute oft umstritten. Der Präsident der Freiburger Schützen, Jean-Louis Romanens, betrachtet dies jedoch als Herausforderung und Chance, die positiven Seiten des Schiesssports hervorzuheben.

Der CVP-Grossrat Jean-Louis Romanens konnte die Schützen und Gäste am Samstag in seinem Wohnort Sorens zur 174. Generalversammlung des Freiburgischen Kantonalschützenvereins willkommen heissen. Über 300 folgten seiner Einladung.

Er bezeichnete die Schiesstätigkeit 2004 einleitend als sehr erfreulich. Die Sportschützen konnten sowohl auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene wiederum grosse Erfolge feiern und erwiesen sich als beste Botschafter des Kantons Freiburg im In- und Ausland. Der Präsident bedauerte nur, dass kein Freiburger Schütze an den Olympischen Spielen in Athen dabei war.

Über die Zukunft nachdenken

Die kritischen Worte, die gegenüber dem Schiesswesen zu hören sind, betrachtete Jean-Louis Romanens jedoch als grosse Chance. «Eine Chance, über unsere Zukunft nachzudenken, ohne das Erreichte in die Waagschale werfen zu können. Wir müssen uns ständig hinterfragen. Wir müssen auch lernen, wie wir uns durchsetzen, wie wir die Trümpfe des Schiessens aus sportlicher, aber auch aus erzieherischer und sozialer Sicht hervorheben können. Wir müssen das Beste aus unserem Sport machen und seine natürliche Ethik dem Volk mitteilen.»

Er äusserte sich auch zufrieden über das neue Waffengesetz, wie es das eidgenössische Parlament verabschiedet hat. Er empfahl zudem die Abstimmung über die Schengen-Dublin-Abkommen zur Annahme.

Diese positive Stellungnahme wurde von der Erziehungsdirektorin Isabelle Chassot begrüsst. Wie sie in ihrer Grussbotschaft hervorhob, ist das Schiessen zu Recht der Jugend-und-Sport-Bewegung angegliedert, wenn man betrachte, was das Schiessen der Jugend mit auf den Lebensweg gebe. Das neue Sport-Toto-Reglement messe dem Schiessen denn auch eine grössere sportliche Bedeutung bei.

Eine Grussbotschaft kam auch vom ehemaligen Kantonalpräsidenten Andreas von Kaenel. Zu vernehmen war weiter, dass die nächste Delegiertenversammlung am 11. März 2006 in Gurmels stattfinden wird.

An der Versammlung in Sorens wurde Jean-Louis Romanens mit Applaus für weitere drei Jahre als Präsident bestätigt. Er und zwei weitere Vorstandsmitglieder wollen aber spätestens Ende der Amtsperiode im Jahre 2008 zurücktreten. Wiedergewählt als Vorstandsmitglieder wurden auch Heribert Stempfel, Zumholz (Kassier), Marcel Schuwey, Villarepos (Vizepräsident und Archivar), Bernard Uldry, Vuisternens-devant-Romont (technische Kommission), Sophie Delpedro, Nuvilly (Sekretärin), Jean-Jacques Mornod, Bulle (Pistole), Hans Walder, Murten (Gruppenmeisterschaft) und François Passaplan, Hauteville (Jungschützen). Neu in den Vorstand gewählt wurden Jean-Louis Ropraz, Sorens, Raymond Gremaud, Sugiez, Stéphane Raemy, Marly, Patricia Genoud, Châtel-St-Denis, und Patrice Sauteur, Treyvaux. Demissioniert haben Samuel Jacquat, Jean-Denis Chavaillaz (Sportschiessen), Maurice Berthoud (Ausbildung) und Pascal Tercier (Präsident Matcheure).

Daniel Burger neues Ehrenmitglied

An Pascal Tercier, der den Matcheuren während 21 Jahren vorstand, sowie an Maurice Berthoud, der sich seit 1996 der Ausbildung annahm, wurde die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Diese Ehre wurde aber auch dem 38-jährigen Sensler Sportschützen Daniel Burger zuteil, der seine internationale Karriere beendet hat. Ein Europameister-Titel im Einzel und mehrere EM-Mannschaftstitel, zwei Siege im Europa-Cup und im Super-Final sowie acht Schweizer Meister-Titel figurieren u. a. in seinem Palmares. Der heute in Châtel-St-Denis wohnhafte Daniel Burger will dem Schiesssport treu bleiben. Er stellt sich der Freiburger Mannschaft zur Verfügung. Zudem hat er das Amt eines nationalen Trainers für Gewehr 300 m im Schweizer Verband übernommen.

Jean-Louis Romanens lobte auch die gute Zusammenarbeit mit den Freiburger Sportschützen. Dabei richtete er Dankesworte an den scheidenden Verwalter Henri Genoud, seinen Stellvertreter Ewald Kessler sowie den Trainern Pierre-André Roche, Sébastien Risse, Patrice Sauteur und Urs Hayoz. jan/FN
Auszeichnungen

Verdienstmedaille (mindestens 15 Jahre Vorstandsmitglied einer Schützengesellschaft): Marc Bersier, Wünnwil; Marcel Brocard, Vuisternens/Rt.; Jean-Marc Delaqui, Le Bry; Louis Ducrot, Montagny-Cousset; Kurt Gilgen, Flamatt; Markus Guerig, Gurmels; Kurt Gutknecht, Agriswil; René Gutknecht, Agriswil; Urs Herren, Burg; Priska Hug-Maeder, Burg; Gérald Morard, Le Bry; Josef Schorro, Liebistorf; Ivo Zumwald, Schmitten.
6. Westschweizer Feldmeisterschaft : Alfons Ackermann, Tafers; Josef Gauch, Alterswil, Alfons Gobet, Tafers; Marcel Gobet, Tafers; Josef Hayoz, Heitenried; Josef Lauper, Brünisried; Alphonse Monney, Châtel; Pierre Papaux, Treyvaux; Theo Schmutz , Überstorf; Martin Zahno, Heitenried.
Auszeichnung für Verdienste im Jungschützenwesen: Pierre-Emmanuel Carrel, Villars-sur-Glâne; Sébastien Gobet, Freiburg; Andreas Imhof, St. Ursen; Laurent Vésy, Freiburg.

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