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Welches Leben ist wirklich lebenswert?

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Die Gastkolumne Franz Engel hat mich sehr angesprochen. Die Corona-Krise hat tatsächlich kontroverse Reaktionen hervorgerufen. In gewissen Kreisen haben sich Stimmen erhoben, die den Wert und die Würde älterer, betagter und kranker Menschen infrage stellten. Ohne Zweifel trifft hier die empörte Aussage von Franz Engel den Nagel auf den Kopf: «Niemandem, wirklich niemandem steht es zu, zu entscheiden, ob mein Leben lebenswert ist.» Die Corona-Krise zwingt uns, den Blick in die Zukunft zu richten und uns den grundlegenden Wertfragen zu stellen, die das Fundament einer lebenswerten Gesellschaft für alle bilden. Wie keine andere Krise hat sie uns die Augen dafür geöffnet, wie sehr wir – weltweit – aufeinander angewiesen sind. Keiner kann nur für das eigene Überleben sorgen, sondern es geht um das gemeinsame Überleben aller, gerade auch der Schwächsten, denen so oft Grundwerte, Menschenrechte und Bildungschancen versagt sind. Es geht um ein «Überleben» im gemeinsamen Haus der Schöpfung, das inklusiv ist, weil wir nur als solidarisch geeinte Menschheitsfamilie «überleben» können. Es geht um ein Überleben in Würde und mit Qualität für alle.

Zu diesen «allen» gehören die «Älteren», aber auch die Kleinsten und Schwächsten, die «ungeborenen Kinder», denen in unserer Wohlstandsgesellschaft dieses fundamentale Lebensrecht abgesprochen wird. Weltweit erblicken gemäss einer Studie der Weltgesundheitsorganisation jährlich gegen 56  Millionen Kinder nie das Licht der Welt. Soll da nicht genauso entschieden und vehement der Grundsatz vertreten werden: «Niemandem steht es zu, über das Lebensrecht eines anderen zu entscheiden»?

Auch diese Schwächsten unserer Gesellschaft dürfen wir nicht vergessen. Und das nicht nur aus ethisch und religiösen Gründen, sondern aus einer gesunden Selbstliebe heraus: Ohne Kinder gibt es keinen funktionierenden «Generationenpakt», und ohne diesen gibt es keine Zukunft, weder für Jung noch für Alt.

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