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Welthandel wirkt sich auf die Rechnung der ARA Sensetal aus

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Pascale Hofmeier

Überstorf Die Ara Sensetal musste letztes Jahr weniger Schlamm verwerten und sie verbrauchte weniger Chemikalien im Betrieb. Das wirkte sich positiv auf die Rechnung 2009 aus. Bei einem Aufwand von zwei Millionen Franken schloss diese bei einem Überschuss von 464 000 Franken. «Es war ein ähnlich gutes Jahr wie 2008», sagte ARA-Geschäftsleiter Bernhard Hostettler an der Delegiertenversammlung vom Dienstagabend in Überstorf.

Ebenfalls zum guten Ergebnis beigetragen haben die Strompreise: Diese sind weniger stark angestiegen, als dies die Netzbetreiber angekündigt hatten. «Beim Unterhalt der Maschinen gab es aufgrund des Alters der Anlagen höhere Ausgaben als budgetiert», sagte Hostettler weiter. Die Delegierten hiessen die Rechnung ohne Gegenstimme gut.

Nicht nur die Kasse stimmte im vergangenen Jahr. Auch aus betrieblicher Sicht sei es erfreulich gelaufen, sagte Hostettler. Von 292 Analysen seien nur drei (1 Prozent) ausserhalb der Toleranzwerte gefallen. Es gab keine Unwetter und keine Havarieschäden. «Das wirkt sich gut auf die Finanzen aus». Zugenommen hätten hingegen die Einlauffrachten. «Warum das so ist, werden wir voraussichtlich 2011 beim Erarbeiten des neuen Kostenverteilers erklären können.»

Quelle wird übernommen

An der Versammlung haben die Delegierten auch der Übernahme einer Quelle des Wasserverbundes der Region Bern (WVRB) im Scherligraben zugestimmt. «Der WVRB will die Quelle abstossen», sagte Hostettler. Die ARA Sensetal kann diese zum Verschreibungspreis von rund 3000 Franken übernehmen.

Es handelt sich um eine Gebrauchswasserquelle. Diese wird vor allem für den Unterhalt des Regenwasserbeckens verwendet, das zur Entlastung von Nieder- und Oberscherli im Scherligraben erstellt wurde. «Das Becken muss nach einem Regenereignis gespült werden», erklärte Hostettler. Da die Leitungen und die Quellfassung in gutem Zustand seien, ergebe die Übernahme der Quelle keine zusätzlichen Kosten für den ARA-Verband.

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