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Weniger Besucher im Fri-Son

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Das Fri-Son habe ein schwieriges Geschäftsjahr 2017 hinter sich, das mit einem Verlust von 12 489 Franken in der Jahresrechnung geendet habe: Das teilte der Vorstand des Konzertlokals gestern im Anschluss an die Generalversammlung mit. Dabei profitiere das Fri-Son von den guten Jahren 2015 und 2016, die es erlaubt hätten, Reserven zu bilden. Das schlechte Ergebnis 2017 sei vor allem auf einen Besucherrückgang zurückzuführen: von 55 000 Personen im Jahr 2016 auf 47 000 im Jahr 2017. Dies widerspiegele eine allgemeine Tendenz, sagte Vorstandsmitglied Lionel Walter gegenüber den FN. «Die Gewohnheiten haben sich verändert; die Leute gehen weniger zu Konzerten.» Das Fri-Son werde die Situation nun analysieren und sich überlegen, wie es sein Zielpublikum besser ansprechen könne.

Eine erste Massnahme hat der Vorstand bereits Anfang Jahr getroffen: mit der Ent­lassung von Programmchefin Anya della Croce. «Sie ist nicht alleine schuld an der Situation, aber sie war auch nicht bereit, etwas zu verändern», so Walter. Die Stelle ist noch bis Mitte März ausgeschrieben. Mit dem neuen Programmator und mit der neuen Generalsekretärin Léa Romanens werde der Vorstand die Zukunft des Fri-Son planen, sagte Walter. Dabei gehe es auch um die Zukunft des Standorts an der Giessereistras­se. «Wir müssen uns Gedanken über das Gebäude und die Nachbarschaft machen.»

Für das Jahr 2018 hat die Generalversammlung ein Budget in der Höhe von 1,7 Millionen Franken gutgeheissen, ähnlich wie in den vergangenen Jahren. Ernsthafte Sorgen um das Fri-Son müsse man sich nicht machen, betonte Walter. «Wir sind ein grosses Schiff, das Stürmen standhalten kann.»

cs

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