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Wenn die Muskeln ständig schmerzen…

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Freiburger Rheumaliga befasst sich mit der Fibromyalgie

Paul Cohen ist Chefarzt an der neu eröffneten Bäderklinik Lavey-les-Bains am Genfersee. Seinen Vortrag über die Krankheit Fibromyalgie (siehe Kasten) stellte er bewusst in den Zusammenhang mit der Heilkraft des Wassers. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wird weltweit an der Bekämpfung der Krankheit geforscht.

Erst 1987 etablierte sich aber in der Medizin der Begriff der Fibromyalgie definitiv. Gemäss Dr. Cohen sind Menschen zwischen 18 und 60-80 Jahren von dieser Krankheit betroffen. Mit dem Alter nimmt das Risiko, an der Fibromyalgie zu erkranken, deutlich zu. Im Durchschnitt, so errechnete Dr. Cohen, werde die Krankheit erst nach 3,5 verschiedenen Arztkonsultationen diagnostiziert. Die Verschiedenartigkeit der Symptome und die unterschiedliche Häufigkeit von Schmerzattacken, unter denen die Patienten leiden, erschwerten die Diagnose. Für viele Patienten sei es schon eine Beruhigung, wenn für ihre vielen verschiedenen Beschwerden ein Krankheitsbegriff genannt werde. Der behandelnde Arzt kann heute mit Medikamenten die Symptome mildern, heilen kann die Medizin diese Krankheit noch nicht. Die Fachleute sind sich einig, dass nur mit Multidisziplinarität gegen die Fibromyalgie angegangen werden kann. Im Zentrum der Behandlung steht der Patient. Physiotherapie, Ergotherapie, Bewegungstherapie im Wasser, Hilfe von psychologisch geschulten Fachleuten, Pflegepersonal, Schulmediziner, Gesprächsrunden von Mitbetroffenen, alle diese Wege können laut Dr. Cohen dazu dienen, dass der Patient lernt, besser mit seinen Schmerzen umzugehen.Dr. Cedraschi vom Kantonsspital Genf informierte über die Verknüpfung von Körper und Seele im vereinten Kampf gegen die Fibromyalgie. Sie sprach von einem untrennbar miteinander verbundenen Tandem. Patienten und Therapeuten müssten gemeinsam den Kampf gegen die chronische Krankheit aufnehmen. Cedraschi präsentierte erstmals öffentlich eine Patientenstudie, an der 50 Teilnehmer in Genf über ihren Krankheitsverlauf berichtet hatten. Die Studie ging von der Frage aus, wie die Krankheit bei den Patienten begonnen hatte. Von körperlichen Ereignissen, emotionalen oder kombinierten Erlebnissen war die Rede, aber auch von völlig unerklärlichen Ausgangslagen. Folgen der Krankheit zeigen sich in gestörten Beziehungsmustern, persönlichen Veränderungen, Konzentrationsschwächen, veränderten Lebensgewohnheiten.

Fibromyalgie

Unter Fibromyalgie versteht man ein Schmerzsyndrom, das durch chronischen, diffusen Muskelschmerz und abnormale Veränderungen des Bindegewebes gekennzeichnet ist.

Dieses Krankheitsbild wurde erstmals Anfang des 18. Jahrhunderts beschrieben und seither unter Bezeichnungen wie Fibrositis, Muskelrheumatismus und myofasciales Schmerzsyndrom geführt. Gemäss Interpain, der Gesellschaft zur Weiterentwicklung der interdisziplinären Schmerzmedizin, handelt es sich dabei um eine Erkrankung, die nicht auf bestimmte soziologische und ethnische Gruppen beschränkt ist.

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