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Wenn ein Ruck durchs Unternehmen gehen soll

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Wenn ein Ruck durchs Unternehmen gehen soll

Freiburger Technologie-Relais (RTF) als wichtige Adresse

Unternehmen, die sich strategisch neu ausrichten, ihre Abläufe optimieren, sich besser organisieren wollen oder eine Begleitung nötig haben, können sich an das Freiburger Technologie-Relais wenden.

Von Arthur Zurkinden

Seit 1991 gibt es das «Relais technologique fribourgeois» (RTF). Gegründet wurde es unter der Schirmherrschaft des Staatsrates von rund 50 Unternehmen, Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbänden sowie von kantonalen Hoch- und Fachhochschulen.

Schlanke Strukturen

Präsidiert wird das RTF von Pierre Esseiva, Direktor von Wago Contact SA in Domdidier. Wie er an der Generalversammlung vom Montag in Villeneuve ausführte, besteht das RTF nur aus einem kleinen Team von professionellen Mitarbeitern, einem Direktor und drei Projektleitern. Laut Direktor Olivier Allaman werden die Fälle, mit denen sich das RTF zu befassen hat, immer komplexer. Er rief aber in Erinnerung, dass das RTF Mitglied des Westschweizer CIM-Zentrums (CCSO) ist und deshalb auf 50 Spezialisten zurückgreifen kann.

20 Unternehmen haben im vergangenen Jahr die Dienstleistungen des RTF in Anspruch genommen. Laut Allaman wurden dabei fast 4000 Stunden geleistet, die den Firmen zu 140 Franken pro Stunde verrechnet wurden.

Verwaltung des Gründerzentrums
«Fri Up» auf der Perolles-Ebene

Direktor Allaman informierte die Mitglieder weiter, dass das RTF die Leitung des Gründerzentrums «Fri Up» übernimmt, das seine Tore im Oktober 2004 in den Räumlichkeiten der «Chocolat Villars» öffnen wird. Er stellte das «Fri Up», das Jungunternehmern auf den Sprung helfen soll, vor. Nicht zufällig wurde als Standort die Nähe der Hoch- und Fachhochschulen auf der Perolles-Ebene gewählt. So sollen die Synergien genutzt und die Studierenden ermutigt werden, sich in das Abenteuer eines Jungunternehmers zu stürzen. Während drei Jahren können sie dort auf eine umfangreiche Unterstützung zählen, auch administrativ.

Jungunternehmer «coachen»

Jungunternehmer können sich beim Aufbau ihrer eigenen Firma ebenfalls an die Nonprofit-Organisation «Genilem» wenden, die im Jahre 1997 ins Leben gerufen wurde. Sie können sich vor der Gründung kostenlos beraten lassen. Dies gilt auch für Personen, die ein weniger als drei Jahre altes Unternehmen besitzen. Und die Jungunternehmer, die es wünschen und die durch das Selektionskomitee ausgewählt wurden, erhalten während drei Jahren gratis eine Begleitung in den Bereichen Unternehmensführung und Controlling. Dabei stellen die Führungskräfte der so genannten Paten von Genilem den Jungunternehmern ihr Fachwissen zur Verfügung.

Genilem und das RTF konkurrenzieren sich in keiner Weise. Ganz im Gegenteil: Sie spannen zusammen. So wird auch Genilem von Olivier Allaman geleitet. Zudem profitieren beide Institutionen an der Spitalgasse in Freiburg von der Infrastruktur der «Union patronale», des Freiburgischen Arbeitgeberverbands. So ist es für sie eine Selbstverständlichkeit, dass sie ihre Generalversammlungen gleichzeitig am gleichen Ort mit den gleichen Teilnehmern abhalten.

Auf Claude Jorand
folgt Roland Kolly

Seit der Gründung vor sieben Jahren wurde Genilem Freiburg von Claude Jorand präsidiert. Am vergangenen 21. April hat er den Stab an Roland Kolly, einen ehemaligen Direktor bei der Freiburger Kantonalbank, übergeben. Jorand seinerseits wurde am Montag zum Ehrenpräsidenten von Genilem Freiburg ernannt. Er konnte auch Dankesworte von Staatsratspräsident und Volkswirtschaftsdirektor Michel Pittet entgegennehmen.

373 Jungunternehmer haben seit 1997 bei Genilem angeklopft. 48 Anfragen waren es im vergangenen Jahr, wie Olivier Allaman hervorhob. Rund zwanzig Unternehmer kamen seither in den Genuss eines mehrjährigen «Coachings» durch Fachleute. Über 6000 Stunden Beratung wurden geleistet. Und die Jungunternehmen haben 165 Arbeitsplätze geschaffen.

Lernen, Unternehmer zu sein

In seinem letzten Jahresbericht mach- te Jorand die Anwesenden mit einer Idee vertraut, die er gerne realisiert hätte, die aber im Kanton Wallis verwirklicht wurde: Eine Schule, an der unterrichtet wird, ein Unternehmer zu sein. Nach seinen Vorstellungen müssten junge Menschen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren angesprochen werden, die einen einjährigen Lehrgang zu absolvieren hätten, zum Beispiel an einer Berufsschule.

Zukunft selber schaffen

«Die beste Art, die Zukunft vorzubereiten, ist sie selber zu schaffen.» Nach diesem Leitmotiv will der neue Präsident sein Amt ausüben und dabei die Priorität auf die Qualität setzen. Wie Kolly weiter ausführte, muss auch das Team verstärkt werden. Und er will zudem, dass Genilem bei der Jugend besser bekannt wird.

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