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Wenn Knochen brüchig werden

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Wenn Knochen brüchig werden

Ganzheitliches Beratungs- und Therapieangebot für Osteoporose in Düdingen

Osteoporose ist eine schleichende Krankheit, die oft erst bei einem Knochenbruch diagnostiziert wird. Dabei könnte ihr durch regelmässige Kalziumaufnahme in jungen Jahren relativ einfach vorgebeugt werden. In Düdingen entsteht mit «Osteocare» eine Beratungs- und Therapiestelle für Betroffene.

Von IMELDA RUFFIEUX

Das Heben eines schweren Einkaufskorbs, ein heftiges Husten oder ein Ausrutscher auf der vereisten Strasse führen bei älteren Menschen oft zu Knochenbrüchen. Diagnose: Osteoporose. Dieser Mangel an Knochendichte ist für die Betroffenen nicht nur mit schmerzhaften Operationen (z. B. Hüftgelenk) und Therapien verbunden, sondern stellt in der Schweiz mit geschätzten 878 Millionen Franken Behandlungskosten auch eine riesige Belastung für das Gesundheitswesen dar – Tendenz zunehmend.

Schleichende Krankheit

Dazu kommt, dass Osteoporose alle Menschen betrifft: je älter der Mensch wird, desto brüchiger sind die Knochen. Also wäre es eigentlich im Interesse der Gesellschaft, dieser Krankheit und vor allem ihrer Prävention mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Das Fatale ist, dass die Krankheit schleichend verläuft: da keine Schmerzen verspürt werden, merkt der Mensch nicht, dass er daran leidet, bis es zu einer Fraktur kommt.

Die gezielte Vorbeugung müsste bereits von Kindesbeinen an erfolgen, denn die Knochenmasse des Menschen nimmt während des Wachstums zu und erreicht mit etwa 35 Lebensjahren das Maximum. «Was bis dahin nicht gespeichert ist, fehlt. Die Knochenmasse baut sich dann jährlich um ein Prozent ab. Wenn der Kalziumaufbau vorher zu tief war, entsteht mit dem Alter ein immer grösseres Defizit», hielt der Arzt Christian Ruetz an der gestrigen Präsentation des Osteoporose-Zentrums in Düdingen fest. Das benötigte Kalzium wird dann den Knochen entzogen, die dadurch geschwächt werden.

Milch und Milchprodukte

Eine über das ganze Leben regelmässige Aufnahme von Kalzium kann – zusätzlich mit anderen Massnahmen – also das Risiko für Osteoporose im Alter erheblich verringern. Der erwachsene Mensch zwischen 25 und 65 Jahren sollte täglich rund 1200 Milligramm Kalzium zu sich neh-men. Bei Jugendlichen, Schwange-ren und stillenden Müttern ist der Bedarf noch höher. Milch und
Milchprodukte wie Käse und Joghurt sind die besten Lieferanten. Frauen sind von dieser Krankheit bedingt durch die Östrogen-Produktion im Körper stärker betroffen als Män-ner. Zusätzliche Risikofaktoren sind
vererbungsbedingte Schwächen, Bewegungsmangel sowie übermässiger Tabak- und Alkoholgenuss.

Ist die Diagnose Osteoporose einmal gestellt, so kann sie nicht geheilt, mit Medikamenten aber verlangsamt werden. Gezielte gymnastische Übungen können beitragen, dass der Rücken entlastet, die Wirbelsäule gestützt sowie Becken und Brustmuskulatur trainiert werden.

Regionales Koordinationszentrum

All diese Aspekte – Informationen zur Krankheit, Diagnose, mögliche Behandlungsmethoden, unterstützende Massnahmen usw. – sind Teil des Beratungs- und Therapie-Angebots «Osteocare», das in Düdingen im Gesundheitszentrum «Kido» in der Industriezone eröffnet wird.
Getragen wird diese vernetzte Dienstleistung von der Allgemeinmedizinerin Regula Baeriswyl, von der diplomierten Ernährungsberaterin Regula Thut Borner, von Erika Steiner, Fachberaterin für Osteoporose, sowie von den beiden Physiotherapeuten Doris Hörler und Rolf Kröpfli.

Das Angebot des regionalen Koordinationszentrums umfasst eine
medizinische Sprechstunde, eine
Beratung mit Risiko- und Kalziumtest, Ernährungsberatung, spezifische Bewegungs- und Verhaltensschulung «Osteofit» sowie medizi-
nische Osteotherapie. Aufklärung und Information ist einer der Schwerpunkte des Osteocare-Teams. Vermehrt soll auch mit den loka-
len Ärzten zusammengearbeitet werden.

Das Gesundheitszentrum «Kido», dem das Projekt Osteocare angegliedert ist, veranstaltet in zehn Tagen einen Informationsanlass für die Öffentlichkeit (siehe Kasten).

Tag der offenen Türe am 12. März

Kido nennt sich das Zentrum für Bewegung, Prävention und Therapie, das in zehn Tagen in Düdingen offiziell eröffnet wird. Der Name leitet sich von den fernöstlichen Begriffen «Ki» (Energie,
Lebenskraft) und «Do» (Weg, Prinzip) ab. Das Gesundheits-
zentrum Kido ist sozusagen ein Ableger der Gemeinschaftspraxis Physiotherapie im Bahnhofzentrum und ist im IGZ 2000 (Bonnstr. 26) in Düdingen eingerichtet worden.

Einer der Schwerpunkte ist Osteocare, die Beratung und Therapiestelle für Menschen mit Osteoporose. Ein weiteres Standbein ist die Lungencare, wo Kido eng mit der Lungenliga Frei-
burg zusammenarbeitet und Kurse für Menschen mit Atemwegsproblemen und -erkrankungen anbietet.

Der dritte Pfeiler bildet «Shinson Hapkido», ein aus den traditionellen Bewegungs- und Naturheilkünsten Koreas entwickeltes Gesundheitstraining. Weitere Angebote betreffen regelmässig stattfindende Geburtsvorbereitungs-, Rückenbildungs- und Beckenbodenkurse sowie Bodyfit, Rückenfit und Jazztanz für Erwachsene.

Das Zentrum für Bewegung, Prävention und Therapie veranstaltet am Samstag, 12. März 2005, von 10 bis 18 Uhr einen Tag der offenen Türe. im

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