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Wenn Milchkühe in die Disco gehen

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«Nacht der Milch» in Flamatt

In der Insider Party Factory in Flamatt gabs nebst heissen Discorhythmen für einmal einige Attraktionen rund um die Land- beziehungsweise Milchwirtschaft.

Bereits am Eingang sorgte Bullriding für entsprechende Stimmung. Wer vom zunehmend bockigeren, elektronisch angetriebenen Rindvieh abgeworfen wurde, konnte sich gleich nebenan an der Bar mit der vom Laupener Käser Fritz Bolzli gespendeten Milch wieder stärken. In der Festfabrik selber leuchteten im Neonlicht besagte Plakate mit der Holstein-Kuh und dem Milchslogan von der Wand. Über die Leinwand flimmerte unablässig «Stepper», der bekannte Videoclip des Milchproduzentenverbandes mit der steppenden Kuh.
Unweit der Tanzfläche stand unbeweglich eine lebensechte Kuh. Das vom Schweizerischen Milchproduzentenverband zur Verfügung gestellte Schwarzfleckvieh zeigte sich äusserst geduldig. Musste die lebensgrosse Polyesterkuh doch fürs Wettmelken hinhalten. Die jugendlichen Partygänger schnallten sich bereitwillig den Melkstuhl um. Mit Schwefel-Öl täuschend weiss gefärbtes Wasser strömte aus den Zitzen der schwarzweissen Hornträgerin, je nach Griff weniger oder mehr. Die innert Minutenfrist gemolkene Menge variierte denn auch zwischen wenigen Tropfen oder gut zwei Litern. Für Gelächter sorgte der «Milchbeuteltanz», eine Variante des Sackhüpfens in überdimensionalen Milchbeuteln.
«Wir wollen junge und werdende Konsumenten auf spielerische Art für die Sache der Milch begeistern», erklärte Landwirt Stefan Krähenbühl die Beweggründe für die unkonventionellen Darbietungen in einem Nachtlokal für Jugendliche. Das Vorstandsmitglied von Agro-Image Plus und Regionalleiter Bern weiter: «Wir wollen unseren Konsumenten nicht einfach sagen, zum Glück gibts Bauern, sondern aktiv Öffentlichkeitsarbeit betreiben.» Für einmal gabs deshalb an der Bar Drinks wie «Bullen-Blut» und «Eselsmilch», hinter der Bar stand eine Milchkanne, mit der das Ganze frisch gemixt werden konnte. Die Party dauerte, wie bereits der Name «Nacht der Milch» versprach, bis ins frühe Morgengrauen. Dann, wenn auf dem Bauernhof normalerweise der morgendliche Melkgang ansteht.

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