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Wetterfrösche und Orakelkraken

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Carole Schneuwly

Was gibt es an einem lauen Sommerabend Schöneres als ein Grillfest am See, mit leicht angekokelten Bratwürsten, infantilen Strandspielen und einem nächtlichen Bad? Voraussetzung dafür ist natürlich schönes und warmes Sommerwetter. Und um nichts dem Zufall zu überlassen, konsultiert man am besten vorgängig die einschlägigen Internetseiten, zum Beispiel die von MeteoSchweiz. Die Lokalprognose ist auf den ersten Blick vielversprechend: schön, trocken und mild für den Grilltermin in zwei Tagen. Doch bei genauerem Hinsehen steht da auch: Zuverlässigkeit 40 Prozent. 40 Prozent? Da kann ich ja eine Münze werfen, und die Chance auf einen Treffer ist grösser!

Oder ich frage gleich den Orakelkraken Paul. Der wurde schliesslich während der Fussball-WM über Nacht zum Star, weil er den Ausgang von allen acht Spielen, zu denen er befragt wurde, richtig voraussagte. Wir haben uns mit ihm gefreut und uns über ihn geärgert, ihn geliebt oder gehasst und ihn schliesslich als heimliches WM-Maskottchen in unsere Herzen geschlossen. Und jetzt das: Wissenschaftler haben sich des Phänomens Paul angenommen und wollen herausgefunden haben, dass er gar keine hellseherischen Fähigkeiten habe, sondern auf eine bestimmte Futterbox trainiert worden sei.

Und was schliessen wir daraus? Dass es in unserer modernen Welt keinen Platz für Wunder gibt, dass das Wetter sowieso macht, was es will – und dass sich Tintenfisch irgendwie nicht zum Grillieren eignet.

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