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Wie der Laupener Altstadtleist die Temposünder zu Rücksicht bekehren will

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Hannes Währer

«Wer zu schnell fährt, wird angehalten», sagt Werner Brechbühl, der zusammen mit Ursula Reber seit Juni die Laupener Quartierorganisation Altstadtleist präsidiert. Aber für einmal erhalten erwischte Verkehrssünder keine Busse, sondern eine Schokolade – und den Wunsch mit auf den Weg, sich in Zukunft an die Tempo-20-Limite in der Laupener Altstadt zu halten.

Viel geändert hat sich nicht

Zwar wurde diese vor einem Jahr zur Begegnungszone erklärt, «aber viel hat sich seither leider nicht geänder», erklärt Brechbühl. Der Grund: Geschwindigkeitsübertretungen sind in der Altstadt an der Tagesordnung. «Das Nachsehen haben die Verkehrsteilnehmer, die zu Fuss unterwegs sind», erklärt Brechbühl.

Eine Ursache dafür ist, dass die Signalisation bei der Ein- und Ausfahrt in die Altstadt schlecht zu sehen ist. Ein Mangel, der demnächst behoben wird. Bereits hat der Gemeinderat einen Kredit für eine bessere Signalisation genehmigt. Ein anderer Grund für die Tempoüberschreitungen liegt laut Brechbühl im mangelnden Bewusstsein der Autofahrer.

Langsam fahren bitte

Und hier wollen Brechbühl und Reber ansetzen und mit der Aktion «Denk an 20» ein Zeichen setzen. Wer also heute zwischen 16 und 19 Uhr oder am Samstag von 10 bis 13 Uhr mit dem Auto in Laupens Altstadt unterwegs ist, hat gute Chancen, auf die beiden Ko-Präsidenten des Altstadtleist zu treffen.

Gut sichtbar in T-Shirts, die mit einer Tempo-20-Tafel bedruckt sind, werden sich die beiden in der Marktgasse postieren und Autofahrer, die mutmasslich schneller als 20 Stundenkilometern fahren, freundlich darauf aufmerksam machen, dass sie gerade durch eine Begegnungszone mit Tempo 20 fahren.

Zusammenhalt fördern

Im Fokus der Aktion stehen aber nicht nur Autofahrer, sondern auch die Einwohner der Laupener Altstadt. «Der Zusammenhalt in der Bevölkerung hat in den letzten Jahren eher abgenommen», meint Brechbühl. Für viele Einwohner sei Laupen bloss noch Wohnsitz, eine soziale Vernetzung sei aber nicht vorhanden. «Deshalb wollen wir auch aufzeigen, dass sich das Engagement für den Wohnort lohnt», so Brechbühl.

Kontrollen gefordert

Dass sich das Laupener Verkehrsproblem aber mit Freundlichkeit allein vermutlich nicht lösen lässt, ist auch den beiden Präsidenten des Altstadtleist bewusst. «Wir haben auch die Kantonspolizei angeschrieben mit der Bitte, in der Altstadt vermehrt Verkehrskontrollen durchzuführen», sagt Brechbühl. In der Laupener Begegnungszone empfiehlt es sich für Tempobolzer also, den Fuss vom Gas zu nehmen. Sonst könnte es in der Zone zwar zu dem kommen, wofür sie geschaffen wurde, zu Begegnungen – allerdings der unerfreulichen Art.

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