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Wie gestaltet sich die Zukunft Freiburgs?

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Autor: «Freiburgs Zukunft liegt in seiner Lebensmittelindustrie» – FN vom 14. Februar

Am 13. Februar ist eine neue Studie der UBS über die wirtschaftliche Situation im Kanton Freiburg vorgestellt worden. Bei der Interpretation dieser Studie zieht der UBS-Wirtschaftsanalyst Thomas Veraguth strategische Schlussfolgerungen und schlägt Massnahmen für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung im Kanton vor. Wahrscheinlich sind gewisse Überlegungen Veraguths für Politiker, Wirtschaftsfachleute und Unternehmer teilweise unrealistisch und nicht nachvollziehbar. Dazu zwei Beispiele:

Die Studie hält fest, dass der Gesamtwert der produzierten Güter (BIP) pro Kopf im Kanton Freiburg um ein Drittel kleiner ist als im Schweizer Mittel. Trotzdem beurteilen die Verfasser die Konzentration der Wirtschaftsförderung auf Biowissenschaften und die Hightech-Bereiche kritisch. Um aber das BIP dem schweizerischen Durchschnitt anpassen zu können, braucht es eine verstärkte Förderung des Dienstleistungssektors und der Hightech-Branche mit Arbeitsplätzen von hoher Wertschöpfung. In der Folge würden uns gut ausgebildete Kaderleute in den verschiedensten wirtschaftlichen Führungsbereichen erhalten bleiben. Nur mit der Fabrikation, dem Vertrieb und dem Handel von Lebensmitteln und Konsumgütern kann das BIP unmöglich erhöht werden.

Der Wirtschaftsanalyst erwähnt auch, dass im Kanton die Erträge aus den Unternehmenssteuern niedrig seien. Das Mittel dagegen sei eine Steuersenkung für Firmen. Diese müsste der Kanton mit einer Erhöhung der Steuern für Einzelpersonen ausgleichen. Diese Aussage ist recht widersprüchlich und politisch kaum umsetzbar.

Fazit: Die massgebenden Persönlichkeiten der kantonalen Wirtschaftsförderung wollen seit einiger Zeit innovative und wertschöpfungsintensive Unternehmen ansiedeln. Das ist ihnen bisher auch gelungen. Sicher ist dies langfristig für den Kanton und die Bevölkerung die bessere Lösung! Hervorragende Standorte sind vorhanden, beispielsweise das ehemalige Cardinal-Areal in Freiburg und die Arbeitszone Birch in Düdingen. Auch in Bulle, Romont und Sévaz laufen Pilotprojekte (FN vom 10. Februar).

Autor: Joseph Zosso, Schmitten

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