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Wie weiter als Bauer und Bäuerin?

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Wie weiter als Bauer und Bäuerin?

Autor: Josef Jungo

Die jungen Bäuerinnen und Bauern wollen die künftigen Herausforderungen mit einer nachhaltigen und qualitätsorientierten Produktion meistern. Gefragt sind nach ihrer Auffassung dabei Flexibilität, innovative Ideen und eine erfolgreiche Vermarktung der Produkte.

Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) hat zusammen mit der Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon (ART) mit einer Umfrage die Sicht der Zukunft der jungen Bäuerinnen und Bauern bis 35 Jahre in Erfahrung gebracht. Befragt wurden im Januar/Februar 2008 rund 2000 zufällig ausgewählte Personen. Im Frühjahr wurden zusätzlich Gruppengespräche durchgeführt.

Realistische Einschätzung

Die Umfrage erlaube deshalb ein repräsentatives Meinungsbild, wird erklärt. Die jungen Bauern schätzen die Zukunft der Schweizer Landwirtschaft realistisch ein: In einem Umfeld mit tieferen Preisen gelte es mit einer nachhaltigen und qualitätsorientierten Produktion die Konsumentinnen und Konsumenten zu überzeugen. Dabei sind Flexibilität, innovative Ideen und eine gute Vermarktung der Produkte gefragt. Vermehrte Zusammenarbeit, eine rationelle Produktion oder der Aufbau neuer Betriebszweige sind Strategien, mit denen die Jungbäuerinnen und -bauern die künftigen Herausforderungen meistern wollen.

Angemessenes Einkommen und gutes Image

Unter dem Gesichtspunkt «Idealbild» brachte die junge Bauerngeneration zum Ausdruck, dass ihr ein angemessenes Einkommen besonders wichtig ist. Diese Sorge wurde im Übrigen letzthin auch an der Generalversammlung des Freiburgischen Bauernverbandes geäussert. Das Einkommen soll die enorme Arbeitsbelastung einigermassen entschädigen.

Wichtig sind den jungen Bäuerinnen und Bauern ebenso ein gutes Image bei der Bevölkerung und die Produktion von qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln (vgl. Grafik).

Sie gehen laut Umfrage davon aus, dass in den nächsten Jahren Aspekte wie Umweltstandards, Qualitätsorientierung, eine tierfreundliche Nutztierhaltung sowie die Pflege der Kulturlandschaft weiter an Bedeutung zunehmen werden.

Wichtiger würden auch Massnahmen zur Rationalisierung der Produktion. Die jungen Bauern erachten auch eine Präsenz auf ausländischen Märkten als angezeigt. Mehr als die Hälfte der Befragten geht davon aus, dass die Einkommen zurückgehen werden. So verwundert es auch nicht, dass 15 Prozent der Befragten für ihren Betrieb nicht zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Qualitäts- und Umweltaspekte werden von den jungen Bauern als bedeutendste Stärken der Schweizer Landwirtschaft bezeichnet. Zuoberst auf der Rangliste (vgl. Grafik) stehen die Qualität der Produkte und das Tierwohl, gefolgt von Pflege der Kulturlandschaft, hohen Umweltstandards, der Berufsbildung und Familienbetriebsstruktur. Als Schwächen werden insbesondere die Einkommenssituation und die hohen Kosten der Produktionsmittel erwähnt. Ferner werden die hohen administrativen Arbeiten als Belastung empfunden.

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