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Wieder wird eine Einfallachse saniert

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Baustellen verheissen für den Verkehr nichts Gutes: Stau ist angesagt. «Nutzen Sie noch häufiger als sonst schon die öffentlichen Verkehrsmittel», sagte der Freiburger Gemeinderat Pierre-Olivier Nobs (CSP) gestern vor den Medien. Denn auch in diesem Jahr werden in der Zähringerstadt Strassen aufgerissen und saniert, die normalerweise viel Verkehr aufnehmen.

Eine Woche lang gesperrt

Da ist zuerst die Baustelle auf der Beauregardallee, die eigentlich letztes Jahr hätte fertig werden sollen, auf der nun aber noch bis Mai gearbeitet wird. Sobald diese Baustelle beendet ist, öffnen die Bauarbeiter eine andere wichtige Einfallstrasse in die Stadt: die Glanestrasse. Zwischen der oberen Cardinal-Kreuzung und der Beaumont-Kreuzung werden die Trinkwasserleitungen saniert. Frinet und ­Groupe E erneuern gleichzeitig ihre Leitungen, und am Schluss verstärkt die Stadt die Fahrbahn und legt einen Flüsterbelag (siehe auch blauer Kasten). Während drei Wochen ist auf der Glanestrasse Einbahnverkehr vorgesehen, im Juli ist sie während einer Woche für den Verkehr gesperrt.

Die Arbeiten an der Glane­strasse können nicht beginnen, wenn die Baustelle an der Beauregardallee nicht beendet ist: «Wir können nicht auf zwei fast parallel liegenden Hauptverkehrsachsen gleichzeitig den Verkehr einschränken», sagte Stadtingenieur Fabien Noël. Das bedeute auch: «Wenn wir auf einer Baustelle Verspätung haben, hat das Einfluss auf die gesamte Planung und verursacht uns einiges Kopfzerbrechen.»

Im Juni und Juli wird die St.-Peter-Gasse (Rue Saint-Pierre) im Freiburger Stadtzentrum saniert. Auch hier kommt ein Flüsterbelag hin. Ebenfalls in den Sommermonaten wird der letzte Teil der Perollesstrasse saniert, von der Industriestras­se bis hin zur Fischzuchtstrasse (Pisciculture). In den drei Vorjahren hat die Stadt bereits die Perollesstrasse vom Bahnhof bis zur Industriestrasse saniert und mit einem lärmabsorbierenden Belag ausgestattet.

Kooperation mit Privaten

Auch im Burgquartier sind die Bauarbeiter noch lange nicht weg: Dort werden die Strassen rund um die Kathedrale auf die Aufwertung des Quartiers vorbereitet. Die Vorbereitungsarbeiten verzögern sich allerdings, da neben der Kathedrale ein ehemaliger Friedhof entdeckt wurde. Nun sind zuerst die Archäologen an der Arbeit.

Zu diesen grösseren Baustellen kommen in diesem Jahr zahlreiche weitere, kleinere (siehe auch Karte), die kaum einen Einfluss auf den Verkehrsfluss in der Stadt Freiburg haben werden.

Die Verantwortlichen der Stadt betonten gestern vor den Medien, dass auf zahlreichen Baustellen auch verschiedene Unternehmen Leitungen sanieren oder das Fernwärmenetz ausbauen. «Wir von der Stadt koordinieren die Arbeiten so gut als möglich, aber wir sind nicht immer für die Verzögerungen verantwortlich», sagte Fabien Noël.

Ausführliche Informationen: http://www.ville-fribourg.ch; «Stadt Aktuell» anklicken.

Zahlen und Fakten

Länger Subventionen für Flüsterbelag

Die Bevölkerung muss bis am 31. März 2018 vor Strassenlärm geschützt werden: Diesen Auftrag hat der Bund den Kantonen erteilt. Nun subventioniert er solche Sanierungsarbeiten bis ins Jahr 2022. Lärmgeplagte Anwohner an unsanierten Strassen können jedoch ab dem 1. April klagen. In der Stadt Freiburg sind 95 Prozent der lärmigen Strassen saniert.

njb

Entschädigungen

23 Gewerbler fragen um eine Entschädigung nach

Die Baustelle auf der Beau­regardallee hätte innert sechs Monaten beendet sein sollen. Doch noch bis Ende Mai können die Autos diese Einfallstrasse in die Stadt Freiburg nicht benutzen. Darunter leidet das Gewerbe – Restaurants und Bäckereien beispielsweise: Ihre Umsätze sind drastisch zurückgegangen, sie mussten Angestellte entlassen.

Laut Richard Jordan vom Rechtsdienst sind in Freiburg 23 Entschädigungsanträge von Gewerbetreibenden wegen Baustellen hängig. Wegen der Baustelle im Beauregard gibt es ein Administrativverfahren. Stadt­ingenieur Fabien Noël betonte, die Rechtsprechung sei sehr rigide; kaum je müsse eine Gemeinde Entschädigungen wegen Baustellen leisten.

njb

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