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«Wilde» Bootsvermietung am Schiffenensee

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Wilde» Bootsvermietung am Schiffenensee

Der Schiffenensee ist einer der schönsten Stauseen der Schweiz. Die Ufer sind aber leider, wegen der topografischen Verhältnisse, nur an wenigen Stellen gut zugänglich. Das führt dazu, dass sich Uferspaziergänger, Uferfischer, Bootsplätze und Bootshäfen an ebendiesen wenigen Stellen konzentrieren müssen.

Bei der Staumauer in Schiffenen wurde dieses Phänomen bereits vor vielen Jahren durch weitsichtige Personen der Gemeinde Düdingen, das Camping, die Fischer und die Bootsbesitzer hervorragend gelöst, und zwar wir folgt: Von der Strasse her als Erstes ein kleiner Rasenplatz mit Ruhebänken, dann der Bootshafen, weiter ein Badeplatz und anschliessend schönes Wiesenufer. Diese harmonische Lösung funktionierte während vielen Jahren vorzüglich. Bis sich vor mehreren Jahren ein Paar mit einer Pedalovermietung niederliess und zwar genau vor dem Rasenplatz mit den Ruhebänken. Anstelle der früheren Aussicht auf den See und das gegenüber liegende Ufer sieht man nun auf die immer mehr werdenden Pedalos und andere Wasserfahrzeuge, welche kreuz und quer im Wasser liegen und wie ein Tohuwabohu mehr oder weniger zusammengebunden sind.

An schönen Tagen wird durch die Bootsvermieter auch der Rasenplatz beansprucht, indem Sonnenschirme und Tischchen aufgestellt werden, damit sie ihr Geschäft bequemer ausüben können. Zudem liegen teilweise allerhand Utensilien herum, wie Benzinkanister, Kühltaschen, Schwimmwesten und irgendwelche anderen Papierunterlagen.

Nun die ganze Problematik: Uferfischer, welche dem Staat ein teures Fischerpatent abkaufen, haben an dieser Rasenstelle (die bevorzugt von älteren Fischern genutzt wird) fast keine Chance mehr zum Fischen. – Spaziergänger, die sich auf die eine oder andere Ruhebank setzen möchten, müssen verzichten, weil vielfach auch die Ruhebänke mit Utensilien des Bootsvermieterpaars belegt sind. – Die Bootsbesitzer, welche ihre Boote sauber und ordentlich gegen teures Geld im vorhandenen Bootshafen festmachen, werden durch die chaotische Bootsvermietung laufend behindert und an manchen Tagen ist die Hafeneinfahrt teilweise verhindert. Das Anlegen von fremden Booten, z. B. Besucher aus Pensier usw., an den Stirnseiten der Bootsstege ist schlichtweg unmöglich, weil auch diese Plätze vom Pedalovermieter beansprucht werden.

Die Sicherheit, denke ich, ist in erster Linie Sache des Boots- und Pedalovermieters. Vielfach kann man sich nur an den Kopf greifen, wenn man zuschaut, was da vor sich geht.
Nun meine Frage: Wird da eigentlich nie und von niemandem eingegriffen und endlich einmal Ordnung geschaffen; lässt man dieser Sache den Lauf, bis einmal ein Unglück passiert? Wer ist da gefordert, vielleicht die Gemeinde, das Oberamt oder eine andere staatliche Stelle? Ich weiss es nicht.
Dass ein Bedürfnis vorhanden ist für diese Pedalos, kann ich recht gut verstehen, doch muss das Ganze dringend in geordnete Bahnen gelenkt werden. Ich denke mal, die Lösung wäre recht einfach:

l Es muss ein anderer Platz gewählt werden, naheliegend wäre sowas hinter dem Badeplatz;
l ein ordentlicher Steg soll gebaut werden – auch aus Sicherheitsgründen unverzichtbar (unerfahrene Pedalo- und Bootsmieter);
l Ordnung am Ufer muss garantiert werden, was sicher nicht allzu schwer sein dürfte.

Mit mir warten noch viele Leute auf eine saubere Lösung dieses anstössigen Problems.
Fridolin Zumwald, Düdingen

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