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«Wir sind Botschafter für den Kanton»

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Autor: Arthur Zurkinden

Bayer ist vor allem als Chemiekonzern und Hersteller der Aspirin-Tabletten bekannt. Weniger bekannt dürfte sein, dass der Weltkonzern nicht nur im Pharmabereich tätig ist, sondern etwa auch in der Entwicklung von hochwertigen Kunststoffen. Und auch nicht so bekannt ist, dass das deutsche Unternehmen in der Schweiz mehr als zehn Prozent seines Weltumsatzes von 36,5 Milliarden Euro erzielt und dass es im Beaumont-Quartier in Freiburg fast 100 Mitarbeiter beschäftigt.

Mit Stolz in Freiburg

50 Jahre am Standort Freiburg ist für die Bayer International SA eine gute Gelegenheit, sich der Bevölkerung besser bekannt zu machen. «Wir sind stolz, in Freiburg zu sein. Wir sind Botschafter für den Kanton», hielt Rainer Schorr, Standortleiter Freiburg und Chef von Bayer Schweiz, am Mittwoch an einer Pressekonferenz fest. Wie er ausführte, ist Freiburg einer der fünf Standorte in der Schweiz. Dabei ist Freiburg als Bayer-Teilkonzern «Bayer Material Science» für das Geschäft in Osteuropa, dem Mittleren Osten und Afrika verantwortlich. In diese Erdteile werden Polymer-Rohstoffe, Polycarbonate, Lackrohstoffe sowie Kleb- und Dichtstoffe an Industrieunternehmen verkauft. Laut Schorr finden diese Stoffe in den unterschiedlichsten Gütern wie Autos, Möbel, Haushaltgeräten oder in der Informationstechnologie, in Elektronik und Kosmetik Anwendung. So sind die Bayer-Produkte auch für die Herstellung von CD und DVD gefragt. Gerade anhand dieses Beispiels zeigte Schorr auf, welch grosses Wachstumspotenzial diesbezüglich in den afrikanischen Märkten vorhanden ist. «Wir haben den Mitarbeiterstab in Freiburg seit 2007 und den Umsatz in den letzten vier Jahren verdoppelt, wobei es sich um eine zehnstellige Zahl handelt», verriet Schorr.

Freiburg hat Charme

Die guten Aussichten stimmen den Standortleiter Freiburg zuversichtlich, den Personalbestand noch ausbauen zu können. Die Mitarbeiter in Freiburg sind vor allem in den Bereichen Marketing, Vertrieb, Informationstechnologie, Personalwesen und Finanzen tätig. «Und wir wollen auch in Freiburg bleiben», betonte Rainer Schorr. «Wir haben den Charme des Standortes Freiburg entdeckt», sagte er und erklärte dies mit den gut ausgebildeten Leuten, mit der Offenheit der Bevölkerung und mit der Mischung Deutsch/ Welsch. «Das erzeugt viel Dynamik, Freiburg ist ein toller Standort», fuhr er fort. Er schätze aber auch die wirtschaftliche und politische Stabilität und den guten Kontakt zu den Behörden. «Die Rahmenbedingungen sind planbar, das ist für uns ganz wichtig», sagte er und verheimlichte nicht, dass die gewährten Steuererleichterungen auch einen wichtigen Faktor für den Standort Freiburg darstellten.

Nicht einfach ist es aber laut Schorr, gute Mitarbeiter zu finden. «Wir wenden uns schon frühzeitig direkt an die Universität, um Talente zu entdecken. Wir bieten Praktika an», teilte er weiter mit und verhehlte nicht, dass er in Freiburg auch Hotels für Geschäftsleute vermisse.

Rainer Schorr, Chef von Bayer Schweiz, stellte den Medien gestern den Bayer-Konzern vor.Bild Charles Ellena

Geschichte:Zuerst Polysar SA und dann Bayer

Streng genommen ist der Bayer-Konzern erst seit 22 Jahren in Freiburg. Die Geschichte des Firmenstandorts hat aber bereits 1962 mit der Gründung der Polysar International SA begonnen. Diese verkaufte dann im Jahre 1988 ihren Gummi-Bereich an die Nova-Corporation. Zwei Jahre später kaufte die Bayer AG das Gummigeschäft von der Nova, so dass die Polysar ab 1990 von der Bayer International SA weitergeführt wurde. Das Standortjubiläum begeht Bayer International am übernächsten Samstagnachmittag auf dem Stadtstrand Fribourg Plage mit vielen Attraktionen. Am Abend ist musikalische Unterhaltung angesagt. az

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