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«Wir sind nahe am Paradies»

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«Wir sind nahe am Paradies»

Josy und Fredy Lienberger leben auf dem Camping-Platz

In einem Mobilhome verbringen Tausende ihre Ferien. Josy und Fredy Lienberger wohnen aber nicht nur während den schönsten Wochen im Jahr in ihrem Mobilhome. Seit fünf Jahren leben sie ganzjährig auf dem Drei-Seen-Camping in Sugiez.

Autor: Von ELISABETH SCHWAB-SALZMANN

Im Grünen wohnen, nachts das Schlafzimmerfenster weit offen lassen, kein Autolärm rund ums Haus, all das und noch viel mehr Komfort geniessen die beiden Lebenskünstler Josy und Fredy seit fünf Jahren. Ihren Traum vom ruhigen Wohnen haben sich die beiden Pensionierten in einer eher ungewöhnlichen Umgebung verwirklicht: sie haben sich auf dem Camping-Platz installiert. Lienbergers essen sogar ihre selbst gebackenen Weihnachts-Gutzis neben dem Weihnachtsbäumchen im Mobilhome.«Uns geht es gut bis sehr gut hier in Sugiez, wir sind eigentlich nahe am Paradies», sagt Fredy, der als gelernter Schlosser hauptberuflich als Wasseraufbereiter gearbeitet hatte. Mit seiner Partnerin Josy lebte er in einer Attika-Wohnung in Lyss, wo es den beiden aber immer lärmiger wurde. «Nacht für Nacht hatten wir den Lärm von den Open-Air-Festivals, meistens mussten wir bei geschlossenen Fenstern und mit Ohropax in den Ohren schlafen», sagt Josy, die bis zur Pensionierung gewirtet hatte. In Interlaken und Bönigen führte sie Restaurants. Ganz ist die unternehmungslustige Frau noch nicht vom Wirten losgekommen. Drei Mal in der Woche fährt sie mit ihrem roten Smart nach Bern, wo sie im Stadt-Theater die Cüpli-Bar leitet.

Unkonventioneller Entscheid

Auf dem Standplatz Nummer 19 steht das nussbraune Mobilhome mit seinem L-förmigen Grundriss, rund herum sind Steinplatten verlegt, ein Sitzplatz, Geräteschuppen und ein Zelt mit dem Vorrat an Holz-Pellets für die Heizung gehören dazu. Vor der Terrasse hat der Hausherr Palmen und einen Affenschwanzbaum gepflanzt.Im Innern des Bungalows ist das geräumige Wohnzimmer mit Cheminée, Polstersessel, Fernsehen und einer modernen Küche ausgerüstet. Auch die Nasszelle mit Badewanne, Waschmaschine und Tumbler fehlt nicht und ein Schlafzimmer mitsamt einem begehbaren Kleiderschrank sind vorhanden.Das Paar geniesst seine unkonventionelle Lebensform und erklärt beim Nachmittags-Kaffee am gepflegt gedeckten Wohnzimmertisch: «Wir haben natürlich noch einen Hauptwohnsitz in Basel, wie es das Gesetz so vorschreibt, dort sind wir aber eher selten anzutreffen.»

Klare Regeln helfen im Alltag

Menschen aus allen Schichten und Berufsrichtungen sind im Drei-SeenCamping anzutreffen. Bäcker, Versicherungskaufleute, Polizisten, Geschäftsinhaber von Boutiquen und viele andere. Ganz Junge wohnen gemäss Fredy aber nicht dort und Ausländer sind selten anzutreffen: «Wir haben klare Regeln im Camping und damit kommen alle klar», meint er. Hunde müssen angeleint bleiben, laute Musik ist ab 22 Uhr nicht erwünscht und die Autos werden vor dem Eingang parkiert.Auf dem grössten Camping-Platz im Kanton haben sich auf zehn Hektaren Land 380 Dauermieter eingerichtet, davon leben rund zehn Mieter wie Josy und Fredy ganzjährig dort. Dazu kommen 20 Saison-Mieter und 30 Plätze sind für Kurzaufenthalte reserviert. Ein Restaurant und ein Schwimmbad sowie ein Kinderspielplatz gehören dazu. Saison ist vom ersten April bis Ende Oktober. In dieser Zeit ist viel los am Ufer entlang dem Broye-Kanal. Danach beginnen für Josy und Fredy die ruhigen Wintermonate, die sie trotz gelegentlichen Nebeltagen geniessen.

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