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«Wir sollten unsere Ängste zulassen»

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Kardinal Kurt Koch, der als «Ökumene-Minister» im Vatikan tätig ist, spricht im Interview über den Freiburger Weltjugendtag.

Wann und wie treten Sie in Freiburg auf?

Ich werde am Sonntagvormittag mit den Jugendlichen die Heilige Messe feiern. Und am Nachmittag sind Bischofsbegegnungen vorgesehen. Daran nehme ich zusammen mit den Schweizer Bischöfen teil. Wir haben so Gelegenheit, näher mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen. Ich freue mich auf diese Anlässe in Freiburg.

Was möchten Sie dabei den Jugendlichen als Input mitgeben?

Das Motto des Weltjugendtages Schweiz heisst «Don’t be afraid». In meiner Predigt möchte ich mich auf dieses Thema einlassen und darüber reden, wie wir als Christen mit unseren Ängsten umgehen: Wir sollen sie nicht verdrängen, sondern zulassen, weil sie zu unserem Leben gehören. Gleichzeitig dürfen wir mitten in unseren Ängsten Vertrauen haben, weil wir im Glauben darum wissen, dass uns Christus auch in unseren Ängsten begleitet. In diesem Sinne hoffe ich, dass wir uns gegenseitig in unserem Glauben bestärken werden.

Wie lebten Sie in Ihrer Jugend den Glauben?

Als junger Mensch lebte ich den Glauben vor allem in der Begegnung mit anderen jungen Menschen. Ich interessierte mich für den Glauben und ging gern in den Religionsunterricht und am Sonntag in die Heilige Messe. Da ich bereits nach der fünften Primarklasse das Gymnasium besuchte, beschäftigte ich mich bald auch auf denkerische Weise mit dem Glauben. Dass ich glauben darf, habe ich aber immer als Geschenk empfunden.

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