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«Wir wollen die gleichen Rechte»

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«Polizist. Ich kann nicht mehr atmen», schrien die Demonstrantinnen und Demonstranten an der Black-Lives-Matter-Kundgebung am Samstagnachmittag in der Stadt Freiburg. Mit Musik, Parolen und Plakaten marschierten die friedlichen Demons­tranten von der Universität Perolles die Perollesstrasse hinunter und gingen dabei immer wieder auf die Knie. Auf dem Georges-Python-Platz angekommen, hielten eingeladene Gäste Ansprachen gegen jegliche Form von Rassismus. Die Demonstrierenden applaudierten für die Kantonspolizei Freiburg.

Alle Demonstranten hielten zudem für 46 Sekunden inne und gedachten des am 25. Mai verstorbenen Afroamerikaners George Floyd. Bei einer gewaltsamen Festnahme im US-Bundesstaat Minnesota verstarb der 46-jährige Familienvater, weil ihm ein Polizist acht Minuten und 46 Sekunden lang mit dem Knie auf den Hals drückte. Seither demonstrieren Zehntausende Menschen auf der ganzen Welt gegen Rassismus und Polizeigewalt.

Organisiert wurde die bewilligte Kundgebung von der Freiburger Organisation Citoyens en Action pour la Démocratie et le Développement. Präsident Kossivi Oyono Dagbenyo lief am Umzug an vorderster Front mit. «Es ist wichtig, zu demonstrieren und die Ungerechtigkeit zu adressieren», sagt Oyono Dagbenyo. «Menschen mit dunkler Hautfarbe sind nicht anders als alle anderen. Wir wollen die gleichen Rechte», betont er.

Friedliche Demo

Nach Angaben von Veranstaltern und Kantonspolizei Freiburg nahmen an der Demo knapp 1500 Personen teil. «Die Kundgebung ist problemlos verlaufen. Sie war gut organisiert und es gab keine Ausschreitungen wie in anderen Städten der Schweiz», sagte Yvan Buchs, Mediensprecher der Kantonspolizei Freiburg, den FN. Auch die Zusammenarbeit zwischen den Organisatoren und der Kantonspolizei sei sehr gut gewesen.

Vergangenen Freitag hatte der Bundesrat die Obergrenze von 300 Personen bei Demonstrationen aufgehoben, verwies jedoch auf die Maskenpflicht. Vor Ort erschien denn auch die Mehrheit der Demon­stranten mit Masken. Die Verantwortlichen hatten 300 zusätzliche Masken organisiert und verteilten sie vor Ort.

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