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Wo bleibt der Schub für den Sensebezirk?

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BriefE an die FN

Wo bleibt der Schub für den Sensebezirk?

Aufgrund einer Studie, die von Professor Martial Pasquier vom Institut für öffentliche Verwaltung Lausanne verfasst wurde, werden im Glanebezirk wirtschaftliche Stärken und Schwächen aufgezeigt. Mit einem Massnahmenkatalog will nun der Glanebezirk der wirtschaftlichen Strukturschwäche begegnen (FN vom 10. Oktober). Das ist gut so und für den ganzen Kanton Freiburg nur förderlich!Ohne den Sensebezirk gegen den Glanebezirk oder umgekehrt ausspielen zu wollen, stellt sich die Frage, wie die heutige wirtschaftliche Situation und die Entwicklungsperspektiven im Sensebezirk aussehen. Wohl hat die Wohnbevölkerung im Sensebezirk in den vergangenen Jahren stark zugenommen, die Anzahl Arbeitsplätze stagniert aber. Zum Glück gibt es einige schon seit Jahren bestehende prosperierende Unternehmen, die ihren Standort im Sensebezirk aufrechterhalten und einen gesunden Rückhalt bilden. In verschiedenen Bereichen – vor allem in solchen mit Arbeitsplätzen von hoher Wertschöpfung – hat aber der Sensebezirk in den vergangenen Jahren den Anschluss verpasst. Dazu gehören in erster Linie Dienstleistungsunternehmen sowie die Bereiche Hightech wie Telekommunikation und Elektronik.Ebenso gut, wenn nicht besser als im Glanebezirk wären die Voraussetzungen im Senseland für eine zukünftige attraktive wirtschaftliche Entwicklung: Wir wohnen an der Sprachgrenze, wo neben der Primar- und Mittelschule optimale höhere Ausbildungsmöglichkeiten in kürzester Entfernung (Freiburg und Bern) sind. Wir haben ein überdurchschnittlich gutes Strassennetz, aber auch optimale Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Wir haben Industrie- und Gewerbelandreserven (Birch Düdingen usw.). Wir haben zuverlässige und pflichtbewusste Arbeitskräfte. Wir haben ein Naherholungsgebiet von hoher Qualität (Senseoberland mit dem Schwarzsee). Die gleiche sorgfältige Abwägung zwischen den wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Interessen gilt für den Sensebezirk wie für den ganzen Kanton Freiburg, um es mit den Worten von Staatsrat Beat Vonlanthen zu sagen (siehe Interview vom 10. Oktober in den FN). Schlussfolgernd bleibt zu hoffen, dass es den Bezirks- und Kommunalpolitikern in Zusammenarbeit mit Leuten der Wirtschaft und Wirtschaftsförderung gelingen wird, im Sensebezirk neue Industriebetriebe anzusiedeln und damit auch neue Arbeitsplätze zu schaffen. Joseph Zosso, Schmitten

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