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Wo bleibt die Vernunft?

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Den FN ist für die objektive Berichterstattung vom 6. März 2000 in Sachen Poulet-Masthallen zu gratulieren. Der WWF hat den Paragraphenstreit vor Bundesgericht gewonnen. Im Kanton Freiburg dürfen bis zur Inkraftsetzung der Verordnung zum neuen Raumplanungs-Gesetz Poulet-Masthallen nicht verlängert werden, um 10000 Tieren Platz im Stall und Auslauf zu bieten. Baudirektor Claude Lässer versteht den Entscheid der Bundesrichter wie viele vernünftige Leute nicht.

Was kann also den WWF in seinem Eifer dazu veranlassen, im Kanton Freiburg zu bekämpfen, was in anderen Kantonen akzeptiert wird? Wenn die tierschutzkonform mit Auslauf gehaltenen Optigal-Poulets in der Landwirtschaftszone, wo Nutztiere doch eigentlich hingehören, so unglücklich sind, wären sie dann in der Industriezone, wo sie der WWF haben möchte, glücklicher? Sind etwa die dank der durch die WWF-Interventionen gedrosselten Inlandproduktion vermehrt importierten Poulets glücklicher, welche nicht annähernd unter den strengen Schweizer Tierschutzbestimmungen im Ausland gemästet werden?
Der Tierschutz kann also unmöglich das Motiv der WWF-Hysterie sein. Könnte es eventuell die Ökologie sein? Ist es ökologisch sinnvoll, die Poulet-Mast in der Schweiz Schritt für Schritt zu verbieten, um dann die saftigen Güggeli von weiss Gott woher mit weiss Gott wie viel Energie- und Verkehrsaufwand hierher zu transportieren? Oder ist es am Ende ganz einfach so, dass der WWF in der Schweiz einen Naturpark bzw. Industriezonen will und sich einen Dreck um die Herkunft und Produktionsbedingungen der importierten Nahrungsmittel kümmert, weil es dort nur schützenwerte Pandabären gibt?

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