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Wohin mit Theater und Casino?

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«Cité 2000» – ein neues Bild des Freiburger Stadtzentrums

Autor: Von UELI STRASSER

Mehr als fünfzig Jahre hatte es gedauert, bis endlich Bewegung in das Projekt «Cité 2000» (ehemals «Bahnhof Süd») gekommen ist. Und wie es aussieht, wird alles gut:Die Baustelle macht gute Fortschritte und auf das Jahr 2003 ist die Eröffnung geplant.

Aber auch rund um «Cité 2000» tut sich einiges. Zunächst ist das Stadtzentrum in der Nähe der Schützenmatte sowohl die Wiege für das zukünftige Theater wie auch valabler Standort für zwei Casino-Projekte. Ausserdem soll zwischen der Placette und der neuen Überbauung ein neuer Platz entstehen, der «Jean-Tinguely-Platz».

Rasen nicht verbauen

Der Standort des Theaters wird im Rahmen eines Wettbewerbes bis spätestens anfangs 2001 bestimmt werden. Gehandelt worden sind bereits alle vier Ecken des Schützenmatte-Rasens. Architekt Serge Charrière ist erschüttert über dies Vorschläge: «Auch ich bin überzeugt, dass es im Zentrum sein muss, aber es wäre schade, wenn man diese Grünfläche verschandeln würde.»

Seine Vision ist ein Theater, welches sich zwischen dem Eurotel und der Cité 2000 befindet, angebaut an das Gebäude, in welchem die Escor ihr Casino-Projekt geplant hat. Auch Syndic Dominique de Buman zeigt sich von dieser Lösung begeistert, wie übrigens vom ganzen Projekt. Heute gelte das Quartier als «Harlem der Stadt Freiburg». In Zukunft soll es zur Visitenkarte werden und das Bild des Zentrums prägen. Die Erhaltung der Schützenmatte sei wichtig, um die Lungen der Stadt zu bewahren.

Ein neuer Platz

Die zweite Neuerung ist die Integration eines weiteren Platzes in das Stadtbild. Charrière erläutert aus der architektonischen Geschichte Freiburgs heraus, weshalb neben der «Placette» eine rechteckige Fläche die beiden Kreisel vor der reformierten Kirche und der Migros ersetzen soll:«Bisher ist zum Abschluss eines Stadtteils jeweils ein Platz gebaut worden:der Lindenplatz für das Burgquartier, der Georges-Python-Platz für die Lausannegasse – und jetzt wäre konsequenterweise ein weiterer Platz für den Abschluss der Fussgängerzone an der Reihe.» Jean-Tinguely-Platz soll das Bauwerk heissen, zu Ehren des Freiburger Künstlers.

Im Zusammenhang mit dem Platz muss auch das zweite Casino-Projekt genannt werden, welches im Untergrund installiert werden soll. Interessant wäre dabei für die Stadt die finanzielle Unterstützung für den Ausbau durch den Casino-Betreiber. Geplant ist eine Verbindung der unterirdischen Flächen von Placette und «Cité 2000».
Egal wie die Casino-Akte sich dreht und wendet -«der Platz wird auf jeden Fall gebaut», bestätigt der Syndic. Wenn alles gut geht, sollte das Projekt Anfang 2001 öffentlich aufliegen und 2003 in die Tat umgesetzt werden. Dann muss auch das EPA-Provisorium weichen; «höchste Zeit», meint de Buman lachend, «sonst wollen es die Bürger noch unter Denkmalschutz stellen.»

Lieferanteneingang Neustrasse

Auch von «Cité 2000» selber gibt es Neues zu vermelden:In zwei Wochen soll eine neue Variante für die Zufahrt von Lieferanten für die Verkaufsflächen öffentlich aufgelegt werden. Diese sieht eine Zufahrt über die Neustrasse vor, um das Stadtzentrum weiter vom Lastenverkehr zu befreien.

Zur Erinnerung: Der Komplex «Cité 2000» wird rund 100 Meter lang und 50 Meter breit werden. Die Höhe beträgt 20 Meter und wird von den gegenüberliegenden Gebäuden vorgegeben. Im Inneren sind vier Etagen mit Geschäften geplant (zwei davon unterirdisch), dazu zwei Stockwerke mit Parking und eine Reihe von Büros und 50 Wohnungen. Die Kosten für den Bau belaufen sich auf zirka 100 Millionen Franken.
Gemäss Gemeinderat und Baudirektor Claude Masset wird sein Ziel mit dem Abschluss dieser Arbeiten noch nicht erreicht sein:«Cité 2000 ist nur eine weitere Etappe in der Neubelebung der Stadt.» Für die Planung weiterer schlecht genutzter Zonen ist zurzeit ein sogenannter «Masterplan» in Bearbeitung, welcher eine einheitliche Linie in die Stadtplanung bringen soll.

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