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Zehn Casino- Projekte

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Offenbar liegt es dem Staatsrat am Herzen, in Sachen Casinos einige Punkte zu klären. So erinnert er daran, dass die Gewinne des oder der künftigen Freiburger Casinos nicht nur den Standortgemeinden zugute kommen sollen, sondern allen Gemeinden des Kantons. Er dämpft so gewisse Erwartungen der fünf Agglomerationsgemeinden.

Bekanntlich möchten diese mit einem Teil der Betriebsgewinne des künftigen Casinos die Betriebskosten des geplanten Theaters in Freiburg und des Hauses für zeitgenössische Kunst in Villars-sur-Glâne decken. Der Staatsrat hält fest, dass der Gemeinde-Anteil an den Betriebsgewinnen der Casinos in gemeinnützige Projekte mit kulturellem oder sozialem Charakter fliessen muss. «Dabei versteht sich von selbst, dass diese Gewinne nicht ausschliesslich den Standortgemeinden der künftigen Spielbanken zukommen werden, sondern auch die anderen Gemeinden des Kantons ihren Anteil bekommen müssen. Der Staatsrat wird ebenfalls ein besonderes Augenmerk auf die Verhütung sozial schädlicher Auswirkungen des Spielbetriebs richten», lässt die Freiburger Regierung verlauten.

Staatsrat beantragt
zwei Casinos

Im Weiteren teilt der Staatsrat mit, dass er die Bundesbehörden um Erteilung von zwei Konzessionen für den Kanton Freiburg ersuchen wird, nämlich ein Casino für den Grossraum Freiburg und ein weiteres für eine andere Region des Kantons. Eingeweihte Kreise räumen allerdings dem Kanton Freiburg wenig Chancen ein, zwei Casinos zu erhalten.

Der Staatsrat erinnert daran, dass die Standort- und Betriebskonzessionen der künftigen Spielbanken vom Bundesrat erteilt werden. Die Konzessionsgesuche sind bis Ende September 2000 bei der Eidg. Spielbankenkommission einzureichen, die in der Folge die Stellungnahme des Standortkantons und der Standortgemeinde einholen wird. Damit der Staatsrat seine Stellungnahme möglichst rasch abgeben kann, hat er die Interessenten ersucht, ihm die Casino-Projekte zu einer ersten Vorprüfung vorzulegen. Gegenwärtig prüft er zehn Projekte, wovon sieben den Grossraum Freiburg betreffen und drei weiter in anderen Regionen des Kantons situiert sind.

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